"Wir werden nichts tun, nur um etwas zu tun": FCM-Coach über Neuzugänge

Side - Der 1. FC Magdeburg arbeitet aktuell fleißig im Trainingslager in Side, um die Tabellensituation in der Rückrunde möglichst schnell zu verbessern. FCM-Coach Petrik Sander (65) liefert Antworten, worauf es in dieser Phase jetzt besonders ankommt und ob die Magdeburger auf dem Transfermarkt aktiv werden.

Abu-Bekir El-Zein (22) wird künftig nicht mehr für den FCM auflaufen. Der Offensivakteur wechselte in die dritte Liga zum SSV Ulm.
Abu-Bekir El-Zein (22) wird künftig nicht mehr für den FCM auflaufen. Der Offensivakteur wechselte in die dritte Liga zum SSV Ulm.  © Swen Pförtner/dpa

"Wir werden nichts tun, nur, um etwas zu tun", so der 65-Jährige zur Volksstimme. Sander weiß, dass es für die Mission Klassenerhalt Neuzugänge braucht, allerdings nicht auf Zwang.

"Wenn wir was machen, dann muss qualitätsmäßig eine klare Verstärkung da sein." Er macht keinen Hehl daraus, was er sich von potenziellen Neuverpflichtungen wünscht und in welcher Verantwortung er diese sieht.

Zugänge gab es im Winter beim FCM bislang nicht, dafür hat der Klub mit Abu-Bekir El-Zein (22), welcher zu Drittligist Ulm gewechselt ist, einen Offensivakteur abgegeben.

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Klar ist, dass dem FCM ein Transfer guttun würde.

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Petrik Sander (65) wird versuchen mit seinem Team an der Leistung der letzten vier Ligaspiele anzuknüpfen,
Petrik Sander (65) wird versuchen mit seinem Team an der Leistung der letzten vier Ligaspiele anzuknüpfen,  © Andreas Gora/dpa

"Wir haben Wichtigeres zu tun, als uns mit Palmen und Pools zu beschäftigen", antwortet Petrik Sander auf die Frage, ob er die Vorzüge der Hotelanlage schon genießen konnte. Es wird schnell klar, dass für ihn das Fußballerische im Vordergrund steht.

Und da lief es zuletzt beim FCM sogar ganz ordentlich. Zwei Siege aus den letzten drei Ligaspielen sprechen für sich. Für Sander noch nicht genug: "Das, was vorher war, reicht nicht. Wir müssen mehr tun."

Eine Überarbeitung der Trainings soll wohl nicht stattgefunden haben: "Die Abläufe, die wir haben, haben sich nicht verändert. Es geht nur um die Qualität." Und genau die soll sich verbessern.

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Ein weiteres Mittel zum Erfolg ist die Teamgemeinschaft, denn laut Sander ist es wichtig, "dass wir allen das Gefühl geben gebraucht zu werden".

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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