FCM reagiert auf Gewalt-Exzesse beim Spiel gegen Dresden: Das will der Klub jetzt unternehmen

Von Simon Kremer

Magdeburg - Der 1. FC Magdeburg reagiert nach den gewaltsamen Ausschreitungen vor rund vier Wochen beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden und will Sicherheitsmaßnahmen ausbauen.

Nach den Krawallen beim Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden ziehen die Blau-Weißen jetzt ein Fazit.
Nach den Krawallen beim Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden ziehen die Blau-Weißen jetzt ein Fazit.  © Andreas Gora/dpa

So sollen die Gästebereiche innerhalb der kommenden zwei Wochen umgebaut werden, um eine nachhaltige Trennung der Bereiche zu gewährleisten, teilte der Verein mit.

Auch die Kameraüberwachung soll technisch optimiert werden. Mobile Cateringstände, mobile Absperrgitter und lose Gegenstände wie Klapptische sollen künftig nicht mehr im Bereich des Heimblocks stehen.

Bei den Ausschreitungen, bei denen mehr als 70 Polizisten zum Teil schwer verletzt worden waren, hatten Fans auch Absperrgitter und Gullydeckel auf Polizisten geworfen.

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Gleichzeitig rief der Verein Fans dazu auf, aktiv bei der Ermittlung von Tätern mitzuwirken. Bislang lägen dem Verein keine personenbezogenen Täterdaten zu den Vorfällen am Spieltag vor. Erst wenn dies der Fall sei, könnten Stadionverbotsverfahren eingeleitet werden.

Der Verein verwies aber auch darauf, dass Differenzierung wichtig sei. Das Fehlverhalten einzelner Personen stehe nicht stellvertretend für die große Mehrheit friedlicher Anhänger.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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