Oberliga-Antrag gestellt: Rot-Weiß Erfurt verlässt das Steigerwaldstadion

Erfurt - Nach der Einstellung des Spielbetriebs in der Regionalliga hat Insolvenzverwalter Volker Reinhardt für Rot-Weiß Erfurt den Spielantrag für die Oberliga gestellt.

Im Steigerwaldstadion werden nur noch wenige Spiele von RWE ausgetragen.
Im Steigerwaldstadion werden nur noch wenige Spiele von RWE ausgetragen.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

"Der Insolvenzverwalter des FC Rot-Weiß Erfurt, Rechtsanwalt Volker Reinhardt, hat beim Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) fristgerecht die Spielberechtigung in der Oberliga beantragt", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. 

Reinhardt zeige sich zudem zuversichtlich, dass "der FC Rot-Weiß Erfurt in der nächsten Saison in der Oberliga vertreten ist". Eine endgültige Entscheidung gäbe es dazu aber erst Mitte Juni.

Klar ist dagegen aber schon, dass RWE seine Heimspiele nicht mehr im Steigerwaldstadion austragen wird. Die neue Spielstätte ist das Stadion an der Grubenstraße. Hier hatte die 2. Mannschaft der Erfurter in der Vergangenheit ihre Spiele ausgetragen.

Nur noch bei Risikospielen oder Partien, die eine größere Zuschaueranzahl haben - wie gegen Jena II oder Nordhausen II -, werde man ins Steigerwaldstadion zurückkehren.

Die Stadt Erfurt habe bereits bestätigt, dass sie die Spielstätten zur Verfügung stelle, so der Verein. 

"Zwar steht die formale Zustimmung des städtischen Werkausschusses Multifunktionsarena noch aus", so Christian Fothe, Geschäftsführer der Arena Erfurt GmbH, "aber wir freuen uns, dass es in den vergangenen Wochen gelungen ist, einen Kompromiss zu finden, der dem FC Rot-Weiß Erfurt eine Zukunft im Steigerwaldstadion ermöglicht."

Wie es mit dem Verein in der Zukunft weitergeht, wird also erst in den kommenden Monaten entschieden, die Vorbereitungen auf die neue Saison sollen aber schon auf Hochtouren laufen.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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