Verletzungsschock bei Rot-Weiß Erfurt: Mittelfeldspieler Biek droht Saisonaus

Erfurt - Der FC Rot-Weiß Erfurt muss im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga die nächste Hiobsbotschaft verkraften.

Samuel Biek (25, r.) verletzte sich im letzten Spiel schwer und wird dem FC Rot-Weiß Erfurt lange fehlen.
Samuel Biek (25, r.) verletzte sich im letzten Spiel schwer und wird dem FC Rot-Weiß Erfurt lange fehlen.  © imago / Picture Point

Die Rot-Weißen träumen weiter vom direkten Durchmarsch aus der Oberliga zurück in den bezahlten Profifußball. Nach dem umkämpften 1:0-Heimerfolg gegen den Chemnitzer FC grüßt RWE weiterhin von Platz 1 und hat nach wie vor alle Trümpfe in der Hand, da sie ein Spiel weniger als die direkte Konkurrenz haben.

Sportlich ist alles in Ordnung in Thüringens Landeshauptstadt, allerdings machen dem ehemaligen Drittliga-Dino inzwischen Verletzungen zu schaffen. Nachdem sich Topstürmer Romario Hajrulla (24, Einblutung im Knie, vier bis 6 Wochen Pause) und der namhafte Winterneuzugang Osayamen Osawe (29, Zerrung im Oberschenkel) im Duell mit der VSG Altglienicke verletzt hatten, muss nun der nächste Ausfall verkraftet werden.

Wie der Verein mitteilte, zog sich Mittelfeldspieler Samuel Biek (25) beim Topspiel gegen Chemnitz eine schwere Verletzung zu und muss operiert werden. Den Angaben nach erlitt der 25-Jährige einen Mittelfußbruch. Dies ergaben Röntgen-Untersuchungen.

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Den Rot-Weißen bricht damit auf dem Weg zur Meisterschaft der zweite Leistungsträger innerhalb weniger Tage langfristig weg. Der momentane Spitzenreiter rechnet mit einer Ausfallzeit von zehn Wochen. Damit könnte Biek am letzten bzw. vorletzten Spieltag wieder auf den Rasen zurückkehren.

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Die Verletzungen von Hajrulla und Biek sind für RWE ein herber Verlust, da beide zum Stammpersonal von Trainer Fabian Gerber (43) gehörten.

Hajrulla erzielte in 18 Ligaeinsätzen acht Tore und legte fünf weitere Buden auf. Biek war neben Kapitän Andrej Startsev (28) der Stabilisator im defensiven Mittelfeld und stand 18 Mal in der Startelf. In 2023 gehörte der gelernte Innenverteidiger in allen bisherigen Partien zur Anfangsformation.

"Nachdem wir in der Hinrunde bis auf wenige Ausnahmen von langwierigen Verletzungen verschont geblieben sind, kommt es nun knüppeldick. Die Ausfälle sind brutal bitter für die Spieler selbst, aber auch für uns als Mannschaft in dieser wichtigen Phase der Saison", wird Cheftrainer Fabian Gerber von den Rot-Weißen zitiert.

Viel Zeit, um sich von den Hiobsbotschaften zu erholen, bleibt RWE jedoch nicht. Am Samstag (16 Uhr) steht das hochbrisante Thüringenderby beim Erzrivalen dem FC Carl Zeiss Jena an.

Titelfoto: imago / Picture Point

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