Er bleibt in Indien! Ex-St.-Pauli-Held findet neuen Verein

Hamburg/Kalkutta - Gleiches Land, neuer Verein! Nur wenige Wochen nach seinem Abschied von den Kerala Blasters hat der ehemalige St.-Pauli-Profi Dimitrios Diamantakos (31) einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Ex-St.-Pauli-Stürmer Dimitrios Diamantakos (31) hat einen neuen Verein gefunden und bleibt in Indien.
Ex-St.-Pauli-Stürmer Dimitrios Diamantakos (31) hat einen neuen Verein gefunden und bleibt in Indien.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der 31-jährige Grieche wird in den kommenden zwei Jahren für die East Bengals aus Kalkutta auf Torejagd gehen. Diamantakos teilte auf seinem Instagram-Profil einen Beitrag seines neuen Klubs, der die Verpflichtung zuvor bekannt gegeben hatte.

Dazu stand geschrieben "Ready to conquer new frontiers! ⚔️" sowie der Hashtag "Dimi2026", der darauf hindeutet, dass der Angreifer einen Vertrag bis Sommer 2026 unterschrieben hat.

Sein Ex-Teamkollege Philipp Ziereis (31), derzeit beim Linzer ASK in Österreich, sowie der aktuelle FCSP-Kicker Manolis Saliakas (27) setzten ihr "Gefällt mir" unter den Post.

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Damit steht also fest, dass der Ex-Bundesliga-Angreifer seine Karriere in der indischen Super League fortsetzen wird und vom Vorjahresvierten zum -achten wechselt. Im Sommer 2022 hatte sich Diamantakos den Kerala Blasters angeschlossen und dort Geschichte geschrieben.

Zum einen hatte er als überhaupt erst zweiter Spieler der Vereinsgeschichte zweistellig in einer Saison getroffen, zum anderen holte er sich in der vergangenen Spielzeit mit 13 Treffern die Torjägerkrone. Gebracht hatte es nichts, sein Verein schied im Viertelfinale der Play-offs aus.

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Der Schritt nach Asien hatte sich für den 31-Jährigen allerdings gelohnt. Nach seinem Abschied vom FC St. Pauli im Sommer 2020 (51 Einsätze/20 Tore) war seine Karriere etwas ins Stocken geraten.

Der Grieche konnte weder bei Hajduk Split (30/2) in Kroatien noch beim FC Ashdod (9/1) in Israel überzeugen. Das hat sich zum Glück in Indien wieder geändert.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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