FC St. Pauli: Das Hinspiel gegen den VfB Stuttgart war der Anfang vom Ende

Hamburg - Wie sich die Zeiten geändert haben! Am Samstag (15.30 Uhr) ist der FC St. Pauli gegen den VfB Stuttgart fast schon zum Siegen verdammt. An das Hinspiel haben die Kiezkicker keine guten Erinnerungen, es war der Anfang vom Ende.

Das Hinspiel gewann der VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli mit 2:0. Hier traf Ermedin Demirovic zur Führung der Schwaben.
Das Hinspiel gewann der VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli mit 2:0. Hier traf Ermedin Demirovic zur Führung der Schwaben.  © WITTERS

Als beide Mannschaften im September in Stuttgart aufeinander trafen, hatte St. Pauli gerade mit sieben Punkten aus drei Spielen den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. Bei den Schwaben sah es anders aus. Mit nur drei Zählern belegten sie Rang zwölf, ein Fehlstart drohte.

Doch das Hinspiel war für beide Vereine ein Wendepunkt. Nachdem der VfB die Partie mit 2:0 gewann, kletterte er in der Tabelle immer weiter nach oben. Er ließ 36 Punkte folgen, kassierte nur drei Niederlagen und steht mittlerweile auf Rang vier.

Ganz anders St. Pauli: Das holte in den folgenden 17 Begegnungen genauso viele Punkte wie zuvor, nämlich sieben, und belegt aktuell Rang 17, mit bereits vier Zählern Rückstand auf den Relegationsrang.

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Zuletzt zeigten die Kiezkicker, dass sie spielerisch durchaus mit den Topteams der Liga mithalten und auch Punkte, wie gegen RB Leipzig, einfahren können.

Entsprechend gewarnt sind auch die Schwaben. "Wir kennen die besonderen Rahmenbedingungen am Millerntor und wissen aus der vergangenen Saison, wie hitzig und intensiv die Atmosphäre dort sein kann und welche Herausforderungen uns dort erwarten", wusste Trainer Sebastian Hoeneß (43). "Wir wissen, dass wir am Samstag eine Top-Leistung benötigen, um dort zu bestehen."

Dass sie nicht immer souverän spielen müssen, aber dennoch gewinnen, zeigte die Partie im DFB-Pokal bei Holstein Kiel (3:0) unter der Woche. In der Bundesliga sind sie sogar seit sieben Spieltagen ungeschlagen.

"Sie haben viele Spiele zuletzt gewonnen und reisen mit einer breiten Brust an. Von der Spielanlage und Qualität stehen sie zu Recht da oben", erkannte St. Paulis Coach Alexander Blessin (52) an. Dennoch sehe er eine Chance, dem Verein, für den er einst als Profi auflief, weh zu tun.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

FC St. Pauli: Vasilj - Ando, Sands, Mets - Saliakas, Rasmussen, Fujita, Pyrka - Sinani, Pereira Lage - Kaars

VfB Stuttgart: Nübel - Assignon, Al-Dakhil, Chabot, Hendriks - Stiller, Chema - El Khannouss, Undav, Leweling - Demirovic

Der TAG24-Tipp

Es wird eine ähnliche Partie wie am Dienstag. St. Pauli hält zwar gut mit, am Ende setzt sich aber der VfB aufgrund seiner individuellen Qualität durch und gewinnt mit 2:0.

Titelfoto: WITTERS

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