FC St. Pauli empfängt Eintracht Braunschweig: Alle Infos zum Duell der Formstarken

Hamburg - Kehrt der FC St. Pauli zurück in die Erfolgsspur? Die Kiezkicker empfangen am Sonntag (13.30 Uhr) Eintracht Braunschweig - und dabei ist Vorsicht geboten! Die Hürzeler-Elf konnte die letzten drei Duelle mit den Löwen nicht gewinnen und die Gäste haben in den letzten Wochen so ihre Vorliebe für Tabellenführer gefunden. Alle weiteren wichtigen Infos hat TAG24 hier für Euch zusammengestellt.

Der FC St. Pauli um Kapitän Jackson Irvine (30, r.) ist mittlerweile seit drei Pflichtspielen gegen Eintracht Braunschweig ohne Sieg.
Der FC St. Pauli um Kapitän Jackson Irvine (30, r.) ist mittlerweile seit drei Pflichtspielen gegen Eintracht Braunschweig ohne Sieg.  © Swen Pförtner/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

FC St. Pauli: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Saliakas, Kemlein, Hartel, Treu - Afolayan, J. Eggestein, Saad

Es fehlen: Amenyido (muskuläre Probleme), Banks (Aufbautraining)

FC St. Pauli: Jackson Irvine über Zeh-Verletzung - "Noch hässlicher als sonst"
FC St. Pauli FC St. Pauli: Jackson Irvine über Zeh-Verletzung - "Noch hässlicher als sonst"

Eintracht Braunschweig: R. Hoffmann - Ivanov, Bicakcic, Kurucay - Rittmüller, Finndell, Donkor - Kaufmann, Helgason - Gomez, Philippe

Es fehlen: Krauße (5. Gelbe Karte), Marx (Muskelverletzung)

Die Bilanz und das Hinspiel

Bislang standen sich die Kiezkicker und die Löwen in 64 Partien gegenüber. Bei 30 Siegen und 23 Niederlagen spricht die Bilanz noch für den braun-weißen Tabellenführer. Zuletzt konnten die Braunschweiger aber ein wenig aufholen.

Seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2022 blieben sie gegen St. Pauli in vier Duellen (drei Liga- und ein Testspiel) ungeschlagen. In der vergangenen Spielzeit war die Eintracht die einzige Mannschaft, die am Millerntor gewonnen konnte (2:1).

Das Hinspiel am 1. September 2023 endete 1:1. Elias Saad (24) brachte die Hürzeler nach zuvor drei torlosen Partien mit seinem Treffer in Front (59. Minute). Thórir Jóhann Helgason (23) rettete den Niedersachsen zehn Minuten vor dem Abpfiff aber noch einen Zähler.

FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig gehören zu den Top-Teams der Rückrunde

St.-Pauli-Coach Fabian Hürzeler (30, r.) und Braunschweig-Trainer Daniel Scherning (40)
St.-Pauli-Coach Fabian Hürzeler (30, r.) und Braunschweig-Trainer Daniel Scherning (40)  © Bernd Thissen/dpa, Thomas Frey/dpa

Die Form

Beide Mannschaften sind mit neun Punkten aus vier Partien in die Rückrunde gestartet. St. Pauli verlor am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Saison - 0:1 beim 1. FC Magdeburg. Im heimischen Millerntor ist das Team seit der Niederlage im April 2023 gegen eben jene Braunschweiger ungeschlagen.

Die Eintracht startete mit einem Sieg gegen Herbstmeister Holstein Kiel aus der Winterpause, nach einem weiteren Dreier gegen den SC Paderborn setzte es eine Niederlage bei Schalke 04. Zuletzt gewann der BTSV gegen den KSC.

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Das sagen die Trainer

St.-Pauli-Coach Fabian Hürzeler (30) über die Eintracht: "Sie sind ein sehr guter Gegner und aktuell eine top Mannschaft in der zweiten Liga. Sie haben einen sehr guten Mix zwischen defensiver Kompaktheit und guten Umschaltphasen nach Ballgewinnen. Sie haben einige Spieler, die richtig gut mit dem Ball umgehen können. Es ist eine Mannschaft, die gemacht ist für die zweite Liga, was man jetzt auch an den Ergebnissen sieht. Sie haben unter Daniel Scherning eine sehr positive und beeindruckende Entwicklung genommen."

BTSV-Trainer Daniel Scherning (40) über die Kiezkicker: "Sie sind die stärkste Mannschaft in der Liga, was Abläufe und Automatismen angeht. Das Team ist stark ballbesitzorientiert und hat eine gute Positionsstruktur, sie sorgen immer wieder für Steil-Klatsch-Situationen und kommen viel unter den Ball. Dadurch haben sie enge Abstände, die ihr Gegenpressing unterstützen. Ich rechne auch damit, dass sie uns im eigenen Stadion sehr hoch pressen werden, um schnelle Kontrolle über das Spiel zu kommen. Sie werden versuchen in diesem Heimspiel, die Niederlage aus Magdeburg wettzumachen."

FC St. Pauli muss auf BTSV-Abwehrspieler Ermin Bicakcic achten

Ermin Bicakcic (33) hat sich bei Eintracht Braunschweig wieder zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt.
Ermin Bicakcic (33) hat sich bei Eintracht Braunschweig wieder zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt.  © Swen Pförtner/dpa

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Seit der Winterpause zeigt Braunschweig vor allem als Mannschaft geschlossen gute Leistungen. Der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze wurde so schnell verkleinert und mittlerweile liegen die Löwen auf Rang 15.

Das ist auch ein Verdienst von Ermin Bicakcic (33), der Ende Oktober wieder bei der Eintracht aufschlug. Der eisenharte Verteidiger, daher kommt auch sein Spitzname "Eisen-Ermin", blüht derzeit wieder auf und zeigt mit drei Toren - zwei davon in der Rückrunde - auch offensiv seine Qualitäten.

Zudem verfügt der mittlerweile 33-Jährige über große Erfahrung, die er in seinen neun Jahren bei der TSG 1899 Hoffenheim sammeln konnte. Für die Eintracht ist klar: Bikakcic ist ein absoluter Glücksfall!

Der TAG24-Tipp

Der FC St. Pauli kommt nach der Niederlage in Magdeburg zurück in die Erfolgsspur. Die Kiezkicker gewinnen gegen den BTSV am Ende klar mit 3:0.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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