FC St. Pauli: Mathias Rasmussen geht furchtlos in die direkten Abstiegsduelle

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Hamburg - Er tauschte die Champions League gegen den Abstiegskampf! Seit der Rückrunde läuft Mathias Rasmussen (28) für den FC St. Pauli auf und kämpft derzeit um den Klassenerhalt. An den letzten fünf Spieltagen geht es für die Kiezkicker noch gegen vier direkte Konkurrenten. Über die Duelle hat er am Dienstag gesprochen.

St.-Pauli-Profi Mathias Rasmussen (28, r.) hat die Niederlage halbwegs verdaut und freut sich auf die noch ausbleibenden Endspiele gegen die direkte Konkurrenz.
St.-Pauli-Profi Mathias Rasmussen (28, r.) hat die Niederlage halbwegs verdaut und freut sich auf die noch ausbleibenden Endspiele gegen die direkte Konkurrenz.  © Christian Charisius/dpa

Die 0:5-Klatsche vom Samstag gegen den FC Bayern München hat der 28-jährige Norweger halbwegs verdaut. "Sie ist noch ein bisschen in meinem Kopf, aber sie sind eben eines der besten Teams der Welt", erklärte Rasmussen am Dienstag nach dem Training und gab zu, dass die Gegentore schon ein bisschen zu billig gefallen sind.

Ein ganz anderes Spiel erwartet St. Pauli nun am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. "Es wird unsere Aufgabe sein, ihn zu zeigen, dass wir zu Hause spielen und normalerweise nicht mit 0:5 verloren", blickte er voraus und wagte die Prognose, dass der Effzeh nicht allzu hoch pressen werde.

Für beide Mannschaften sind allerdings die drei Punkte extrem wichtig, die Kiezkicker wollen die Lücke schließen, Köln könnte mit einem Dreier den Klassenerhalt fast schon perfekt machen.

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Im Anschluss an das Duell warten auf St. Pauli mit Ausnahme von der Begegnung in Leipzig am vorletzten Spieltag nur noch direkte Konkurrenten - Heidenheim, Mainz und Wolfsburg. "Wir wollen die Spiele haben und ich bin mir sicher, dass wir gegen diese Mannschaften mithalten können", sagte Rasmussen. "Wir wollen es selbst in unseren Händen haben und werden unser Bestes geben."

FC St. Pauli: Mathias Rasmussen will das Dom-Feuerwerk mit einem Sieg im Rücken genießen

Rasmussen fühlt sich mit seiner Familie in Hamburg und auch bei St. Pauli wohl.
Rasmussen fühlt sich mit seiner Familie in Hamburg und auch bei St. Pauli wohl.  © WITTERS

Helfen sollen dabei auch wieder Eric Smith (29) und Jackson Irvine (33), wodurch sich die Position des Norwegers im Mittelfeld aber wieder ändern könnte. "Ich mag es, wenn ich mich im Mittelfeld frei bewegen kann", antwortete er auf die Frage nach seiner Vorliebe. Es sei ihm egal, ob er nun auf der Sechs, Acht oder Zehn spiele.

Fast zeitgleich zum Abpfiff wird auf dem benachbarten Dom zum letzten Mal ein Feuerwerk gezündet - beste Voraussetzungen für einen Sieg. "Ich glaube nicht, dass ich das erklären muss", sagte er mit einem Lächeln. "Es ist offensichtlich, dass sich ein Sieg sehr, sehr gut anfühlen würde."

Ein gutes Gefühl hat der Norweger auch vom Verein und der Stadt. "Es ist sehr schön hier für mich und meine Familie", gestand Rasmussen. "Ich habe mich für diesen Verein entschieden, es war eine neue Herausforderung und eine neue Erfahrung. Aktuell ist es ein bisschen schwierig, aber ich liebe solche Spiele, in denen der Druck hoch ist."

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Hoffentlich kann er das am Freitagabend mit einer guten Leistung und drei Punkten belegen.

Titelfoto: WITTERS

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