St.-Pauli-Neuzugang Afolayan nach Startelf-Debüt glücklich: "Hätte nicht besser laufen können"

Hamburg - Was für ein starkes Startelf-Debüt! Winter-Neuzugang Oladapo Afolayan (25) hat beim 2:0-Sieg des FC St. Pauli über Hannover 96 - es war der erste Heimsieg nach 29 Jahren - einen guten Eindruck hinterlassen.

St.-Pauli-Startelf-Debütant Oladapo Afolayan (25, r.) bereitete Gegenspieler Phil Neumann (25) große Probleme.
St.-Pauli-Startelf-Debütant Oladapo Afolayan (25, r.) bereitete Gegenspieler Phil Neumann (25) große Probleme.  © Michael Schwartz/dpa

Der 25 Jahre alte Engländer wurde immer wieder von seinen Mitspielern gesucht, ging mutig in die Eins-gegen-Eins-Duelle und war sich auch defensiv für keinen Zweikampf zu schade.

"Es war eine tolle Teamleistung und ein verdienter Heimsieg", erklärte der Neuzugang von den Bolton Wanderers nach der Partie. "Es lief überragend."

Nachdem er zum Rückrunden-Auftakt beim 1. FC Nürnberg (1:0) eingewechselt worden war und deutsche Zweitliga-Luft schnuppern durfte, durfte er gegen 96 von Beginn an ran.

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"Ich habe mich gefreut, dass ich von Beginn an die Chance erhalten habe", zeigte er sich begeistert. "Ich habe einige Zweikämpfe führen müssen, das bin ich aber gewohnt." Zumal der 25-Jährige auch den entsprechenden Körper für solche Momente hat.

Einer von diesen Momenten, wenn auch ohne gegnerischen Kontakt, nutzte der Offensivspieler für seine Vorlage zum 1:0. Seinen Distanzschuss ließ Hannover-Keeper Ron-Robert Zieler (33) nur prallen, Lukas Daschner (24) schob anschließend ins leere Tor zur Führung ein.

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Diesen Afolayan-Schuss konnte 96-Keeper Ron-Robert Zieler (33) nicht festhalten. Den Abpraller schob Lukas Daschner (24) ins leere Tor.
Diesen Afolayan-Schuss konnte 96-Keeper Ron-Robert Zieler (33) nicht festhalten. Den Abpraller schob Lukas Daschner (24) ins leere Tor.  © Michael Schwartz/dpa

Anschließend forderte Afolayan immer wieder Phil Neumann (25) heraus und sorgte dafür, dass der Verteidiger der Roten nach einer guten Stunde mit gelb-rot vom Platz flog.

"Es hätte nicht besser laufen können, wenn dann nur noch mit einem eigenen Treffer", zeigte er sich ein wenig selbstkritisch. "Ich bin aber glücklich, dass wir als Mannschaft gewonnen haben."

Denn die Kiezkicker stecken trotz der zwei Siege zum Rückrunden-Auftakt und Rang neun noch immer im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nur vier Zähler.

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Nach dem Auftritt darf sich Afolayan berechtigte Hoffnungen machen, auch am kommenden Wochenende gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder in der Startelf zu stehen.

"Ich bin jetzt erst seit zweieinhalb Wochen hier und bin immer noch dabei, das Team besser kennenzulernen", bekräftigte er. Nach diesen Worten darf also gewiss noch von einer Leistungssteigerung auszugehen sein.

Titelfoto: Michael Schwartz/dpa

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