5,2 Mio. Euro Umsatz und Schuldenabbau: FSV Spielbetriebs GmbH führt Konsolidierung fort
Zwickau - Der FSV Zwickau hat am Sonntag auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung eine positive Bilanz gezogen.
Der eingetragene Verein erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 Umsätze von rund 730.000 Euro und schloss mit einem geringen Verlust von etwa 4000 Euro ab.
Die FSV Zwickau Spielbetriebs GmbH kam auf einen Umsatz von rund 5,2 Mio. Euro und erreichte dabei einen Gewinn von etwa 930.000 Euro.
Rund 250.000 Euro sind auf Sondereffekte, wie Forderungsverzichte, zurückzuführen.
"Das Fundament für die Zukunft ist noch nicht fertig gegossen, doch es wächst sichtbar und gewinnt von Tag zu Tag an Stabilität", meint Geschäftsführer André Beuchold.
Wirtschaftliches Umfeld in der Region Zwickau bleibt weiterhin herausfordernd
Die Schuldenlast konnte weiter reduziert werden, von einstmals drei Mio. Euro auf mittlerweile nur noch rund 930.000 Euro.
Bis Ende der laufenden Saison 2025/26 sollen die Verbindlichkeiten auf 700.000 Euro gesenkt werden, denn auch für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 plant der FSV Zwickau mit positiven Ergebnissen. Dementsprechend wurden die Gremien von der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimmen entlastet.
"Wir holen weiter auf, auch wenn die Vergangenheitsbewältigung nach wie vor Kraft kostet. Der Abbau der Verbindlichkeiten bleibt unsere klare Zielstellung Nummer eins! Gewisse Dinge können wir uns einfach noch nicht leisten!", so Beuchold.
Er hatte die Schwäne nach dem Drittligaabstieg 2023 mit seinen Mitstreitern auf einen erfolgreichen Sanierungskurs gebracht. Und das zahlt sich offensichtlich aus.
Das wirtschaftliche Umfeld in der Region Zwickau bleibe dennoch weiterhin herausfordernd. Umso größer ist die Dankbarkeit für die anhaltend starke Unterstützung durch Fans, Sponsoren und Partner, heißt es seitens des FSV-Vorstandes: "Diese Rückendeckung ist alles andere als selbstverständlich und bildet eine tragende Säule für unsere Arbeit!"
Titelfoto: FSV Zwickau/Daniel Sacher

