Dritte Pleite in Folge für den FSV Zwickau: "Extrem bitter!"

Zwickau - Festung Dreisamstadion! Auch für den FSV Zwickau gab es am Sonnabend im Breisgau nichts zu holen. Mit 0:1 musste sich das Team von Trainer Joe Enochs dem Bundesliga-Nachwuchs vom SC Freiburg geschlagen geben.

Vincent Vermeij (im roten Trikot, hier beim Kopfballduell mit Zwickaus Steffen Nkansah) machte den FSV zum Verlierer.
Vincent Vermeij (im roten Trikot, hier beim Kopfballduell mit Zwickaus Steffen Nkansah) machte den FSV zum Verlierer.  © imago images/Hubbs

"Diese Niederlage ist extrem bitter. Wir haben sehr viel investiert, gegen einen spielstarken Gegner nur ganz wenig zugelassen und fahren mit leeren Händen heim", ärgerte sich Enochs.

Für die Freiburger, drittstärktes Heimteam der Liga und seit nunmehr acht Spieltagen ohne Niederlage, war es der dritte Zu-Null-Sieg in Folge. Für den FSV die dritte Niederlage am Stück.

"Wenn man die zweite Halbzeit sieht, hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Aber uns fehlt momentan einfach das nötige Quäntchen Glück", meinte Ronny König. Der Torjäger kam nach der Pause für den verletzten Yannik Möker und scheiterte in der 57. Minute aus spitzem Winkel am gut aufgelegten SC-Schlussmann Noah Atubolu.

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Der Keeper hatte in der Schlussphase das Glück auf seiner Seite, als der Schuss von Marco Schikora am Innenpfosten landete. Es war ein Stück weit ausgleichende Gerechtigkeit. Kurz zuvor hatte Emilio Kehrer das vermeintliche 2:0 erzielt. Referee Mitja Steegemann entschied fälschlicherweise auf Abseits.

FSV-Coach Joe Enochs (50) war bedient.
FSV-Coach Joe Enochs (50) war bedient.  © imago images/Hubbs

Und so wurde die ausgeglichene Partie durch das frühe Tor in der 4. Minute entschieden. Da bekamen die Zwickauer ihre rechte Außenbahn nicht dicht. Julius Tauriainen bediente von der Grundlinie aus den im Zentrum lauernden Vincent Vermeij. Der Torjäger ließ sich die Chance nicht entgehen. "Da hatten gleich drei Freiburger zehn Meter vor unserem Tor zu viel Platz", grantelte FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth.

Titelfoto: imago images/Hubbs

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