FSV-Coach Schmitt vor Duell mit CFC: "Es gibt keinen klaren Favoriten"

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Zwickau - "Es gibt keinen klaren Favoriten - auch wenn wir als solcher gehandelt werden", unterstreicht FSV-Coach Rico Schmitt (57) vor dem Bezirksduell beim Chemnitzer FC am Samstagnachmittag (16 Uhr). Dabei hätten die Schwäne gute Gründe, genau diese Rolle für sich zu reklamieren, wo sie doch in der Tabelle 14 (!) Zähler vor den Himmelblauen stehen.

Rico Schmitt (57) kommt mit seinem FSV als Favorit nach Chemnitz - zumindest nach dem bisherigen Saisonverlauf zu urteilen.
Rico Schmitt (57) kommt mit seinem FSV als Favorit nach Chemnitz - zumindest nach dem bisherigen Saisonverlauf zu urteilen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Und dieser Abstand soll sich vergrößern. "Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen!", sagt Schmitt. Sehr gut möglich, dass der 57-jährige Fußballlehrer vom FSV Zwickau dafür tief in die Personalkiste greift und mit einigen Umstellungen aufwarten wird.

Definitiv gehandelt werden muss auf der Zehner-Position, da Theo Martens (23) aufgrund seiner Roten Karte aus dem Erfurt-Spiel gesperrt ist.

Einer Alternative schob Schmitt vorsorglich einen Riegel vor. "Lukas Eixler ist noch verletzt. Er ist unser torgefährlichster Spieler und trotzdem läuft die Maschine weiter", hat der Coach längst einen Plan B in der Tasche, um "Eix" die nötige Zeit zu geben, seine Muskelblessur auszukurieren.

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Gegenwärtig trainiert der 22-Jährige individuell und soll nächste Woche wieder komplett einsteigen, um rechtzeitig fürs Pokalfinale gegen Erzgebirge Aue einsatzbereit zu sein.

FSV Zwickau mit mehr Optionen in der Breite

FSV-Spieler Veron Dobruna (25) dürfte gegen den CFC an die Spitze rücken.
FSV-Spieler Veron Dobruna (25) dürfte gegen den CFC an die Spitze rücken.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ohne Martens und Eixler könnte Schmitt mit Lennert Möbius (22) und Luca Prasse (21) auf den Halbpositionen hinter der Spitze spielen lassen. Veron Dobruna (25) dürfte für Cemal Sezer (30) in die Spitze rücken, da dessen Laufleistung und Chancenverwertung gegen Erfurt ausbaufähig waren.

Die Schwäne - und das hat sich gegenüber den beiden Vorjahren geändert - besitzen in der Breite viel mehr Optionen. Und das ist ein Faustpfand, weil Schmitt es auch bestens versteht, den kompletten Kader abzuholen und auch die Jungs mit weniger Einsatzzeiten bei der Stange zu halten.

Genau das kann im Endspurt, wenn Sperren oder Verletzungen hinzukommen, den Unterschied ausmachen. Und ist auch ein Punkt, wieso Zwickau als starker Dritter in den vorletzten Spieltag geht.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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