FSV-Sportdirektor sauer: "Wenn wir gegen den CFC so spielen, müssen wir uns ganz warm anziehen"

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Zwickau - "Ich habe zwei Mannschaften gesehen. Die eine war giftig und gierig und wollte hier was mitnehmen, die andere pomadig und selbstsicher", schüttelte Sportdirektor Robin Lenk (42) nach der grottenschlechten Leistung gegen den Greifswalder FC (0:3), die in der ersten Liga-Heimniederlage seit Ende August 2024 mündete, den Kopf.

Finstere Minen, hängende Köpfe: Die FSV-Spieler waren nach der heftigen Pleite gegen Greifswald enttäuscht.
Finstere Minen, hängende Köpfe: Die FSV-Spieler waren nach der heftigen Pleite gegen Greifswald enttäuscht.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir haben weder einen Zweikampf geführt noch hatte ich das Gefühl, dass wir überhaupt irgendeine Aktion mit 100 Prozent machen. Das war bisschen hinterher und mit dem Arsch wackeln - und das langt nicht. Wir waren in allen Belangen absolut unterlegen", so Lenk.

Der 42-Jährige war so richtig angefressen und raunzte all jene Spieler an, die in der Mixed-Zone noch mit dem Gegner zum Plaudern abgebogen waren, sie sollten schnurstracks in die Kabine gehen, schließlich habe man gerade indiskutabel verloren und überhaupt nichts zu feiern.

"Ich muss mich bei den Zuschauern für den Auftritt meiner Mannschaft entschuldigen", grämte sich Cheftrainer Rico Schmitt (57).

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Die Themen liegen auf dem Tisch. Die defensive Anfälligkeit bei Umschaltsituationen zog sich schon wie ein roter Faden durch die Vorbereitung.

Erst Sieg gegen Jena, jetzt heftige Pleite! Lenk: "Das sind die zwei Gesichter des FSV Zwickau"

FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) war nach der Pleite gegen Greifswald angefressen. (Archivfoto)
FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) war nach der Pleite gegen Greifswald angefressen. (Archivfoto)  © Picture Point/Gabor Krieg

Diesmal war die rechte Seite mit Ben-Luca Moritz (26) und Lennert Möbius (23) im Fokus und bekam Kay Seidemann (26) nicht gestellt, der für Grace Bokake (24) und Colin Kroll-Thiel (19) auflegte.

Nach dem Sieg in Jena wähnten sich alle schon deutlich weiter. Der Auftritt gegen den GFC war auch ein Unterschied wie Tag und Nacht.

"Das sind die zwei Gesichter des FSV Zwickau", erinnert Lenk auch an die Vorsaison, als es nach dem Remis zum Auftakt gegen Lok ein 0:3 in Eilenburg hagelte.

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Viel Zeit, um die Wunden zu lecken, bleibt nicht, denn am Dienstag steht bereits das Bezirksderby beim Chemnitzer FC an. Lenk prophezeit: "Wenn wir gegen den CFC so spielen, müssen wir uns ganz warm anziehen!"

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Gabor Krieg

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