FSV Zwickau mit starker Abwehr, aber im Sturm hakt's

Zwickau - Der FSV Zwickau hat zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Ligaspiele kein Gegentor gefangen. Seit Filip Kusic (26) zur Mannschaft gestoßen ist, steht die Viererkette und lässt kaum etwas zu. Dafür geizen die Stürmer mit Toren.

Robert Herrmann (29, Nummer 8) zwang Ingolstadts Schlussmann Marius Funk (26) zu dieser Parade.
Robert Herrmann (29, Nummer 8) zwang Ingolstadts Schlussmann Marius Funk (26) zu dieser Parade.  © IMAGO/Passion2Press

Nur sieben Treffer in zehn Partien sind der zweitniedrigste Wert vor dem Letzten Bayreuth (6 Tore). Über die Abwehrarbeit hat Sportchef Toni Wachsmuth (35) wenig Grund zu mäkeln, der Hase liegt beim Verhalten im Ballbesitz im Pfeffer.

"Das Spiel mit Ball ist ausbaufähig, was gerade auch dann problematisch ist, wenn der Druck auf die Abwehr zu sehr wächst, wie es gegen Dortmund der Fall war. Dem konnten wir dann nicht bis zum Schluss standhalten und gaben die Führung her", vermisst Wachsmuth die notwendige Entlastung.

Die letzte Partie sei aber ein Lichtblick gewesen. "Das Spiel mit Ball war schon viel besser", so Wachsmuth.

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Oftmals verhaspeln sich die Schwäne aber immer noch oder treffen im Spielaufbau die falschen Entscheidungen. Brechen sie dann einmal durch und tauchen gefährlich vor des Gegners Tor auf, werden die Chancen teils fahrlässig vergeben.

Sportchef Toni Wachsmuth: "Insgesamt geht das Unentschieden gegen einen starken Gegner in Ordnung"

FSV-Sportchef Toni Wachsmuth (35) wünscht sich, dass die Stürmer mehr knipsen.
FSV-Sportchef Toni Wachsmuth (35) wünscht sich, dass die Stürmer mehr knipsen.  © picture point/Sven Sonntag

Wachsmuth: "In Ingolstadt erhält man nicht vier, fünf Großchancen. Die sich bietenden Möglichkeiten müssen wir eiskalt nutzen. Dazu gehört, dass sie erstmal auf das Tor kommen."

Patrick Göbel (5. Minute/6./52.), Robert Herrmann (64.) und Lukas Krüger (77./89.) hatten die besten Gelegenheiten, bekamen den Ball aber nicht im FCI-Kasten unter oder der Ball wurde auf der Linie geklärt, wie Göbels Schuss, den Pascal Testroet in der sechsten Minute von der Linie schlug.

"Insgesamt geht das Unentschieden gegen einen starken Gegner in Ordnung. Was jetzt zählt, ist Konstanz hineinzubekommen, damit einem guten nicht sofort ein nicht so gutes Spiel folgt, wie es uns in dieser Saison nicht erst einmal passiert ist", so Wachsmuth.

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Und weiter: "Ich denke nur an unseren Auftritt in Aue und dem darauffolgenden Spiel gegen Dortmund (1:2/d. Red.)."

Titelfoto: IMAGO/Passion2Press

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