Kompletter Einbruch nach der Halbzeit: Zwickau geht in Jena baden

Jena - Deftige Packung für den FSV Zwickau im Nachholer! Die Schwäne wurden von Carl Zeiss Jena am Mittwochabend regelrecht gerupft und verloren mit 1:5 (1:2). Überragender Mann vor 8940 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld war Dreierpacker Emeka Oduah.

Für den FSV Zwickau gab es in Jena nichts zu holen.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Wenn du zu viele Spieler hast, die unter dem Schnitt spielen, kannst du in Jena nix holen", kritisierte FSV-Sportdirektor Robin Lenk.

Die erste Viertelstunde war noch etwas schaumgebremst, doch dann ging die Post ab. Oduah (18.) und Alexander Prokopenko (20.) mit dem Doppelschlag, auf den die Gäste die prompte Antwort geben wollten.

Veron Dobruna (26.), dessen Vertrag sich letzten Sonntag aufgrund einer Einsatzklausel verlängert hatte, zunächst mit Lattenpech, aber wenig später nach Kilian Senkbeils Flanke per Kopf zur Stelle (28.).

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Für den Angreifer war es der elfte Pflichtspieltreffer. Und für die Schwäne die Initialzündung? Cemal Sezer (31.) im Abseits und Dobruna (35.) im Strafraum zu Fall gebracht, ohne dass es Strafstoß gab.

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Carl Zeiss Jena nutzt Fehler von FSV Zwickau eiskalt aus

Emeka Oduah (r.) war mit drei Treffern der überragende Mann des Tages.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen, bis zur 60. Minute den Ausgleich zu erzielen. Und dann schlafen wir gleich nach der Pause bei einer Ecke, wo es eigentlich eine klare Zuteilung gibt, aber Oliver Fobassam nicht bei seinem Mann steht", resümierte Lenk.

Oduah (50.) lenkte die Partie damit in die Richtung von Carl Zeiss, das jetzt auf Fehler der Zwickauer in der Vorwärtsbewegung und der Restraumverteidigung lauerte. Und genau diesen Gefallen tat der FSV den Hausherren. Wieder Oduah (75.) und Nicolas Wähling (90.) machten es deutlich.

Lenk: "Es ärgert mich, wie einfach wir die Bälle im eigenen Spielaufbau hergegeben haben und dann auch die Restverteidigung einfach nicht stimmt."

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Für die Westsachsen geht es am Sonntag weiter mit dem Auswärtsspiel in Greifswald.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 28 57:23 64
2 FC Carl Zeiss Jena 28 54:29 57
3 Hallescher FC 28 53:27 56
4 FC Rot-Weiß Erfurt 27 51:35 50
5 FSV Zwickau 28 43:39 49
6 VSG Altglienicke 27 38:32 42
7 BFC Preussen 27 39:41 41
8 Chemnitzer FC 28 44:43 38
9 1. FC Magdeburg II 28 44:39 37
10 FSV 63 Luckenwalde 28 30:39 35
11 Hertha BSC II 27 40:51 33
12 SV Babelsberg 03 28 46:47 32
13 ZFC Meuselwitz 27 39:45 32
14 BFC Dynamo 27 33:42 29
15 Greifswalder FC 28 27:38 28
16 BSG Chemie Leipzig 28 30:44 25
17 FC Eilenburg 28 27:48 20
18 Hertha 03 Zehlendorf 26 19:52 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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