Nicht gesperrt, aber Schmitt verfolgt FSV-Sieg in Greifswald von der Tribüne
Greifswald - "Was uns diese Saison auszeichnet, ist, dass wir es schaffen nach einem schlechten Spiel sofort eine Reaktion zu zeigen", zeigte sich Sportdirektor Robin Lenk mit dem Auftritt des FSV Zwickau am Sonntagnachmittag in Greifswald zufrieden. Vier Tage nach dem 1:5-Debakel in Jena setzten sich die Schwäne am Bodden mit 2:1 (2:1) durch.
Voraussetzung dafür war eine reife Verteidigungsleistung. Lenk: "In der zweiten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen."
Und im ersten Durchgang stellte Lukas Eixler (20./44.) die Weichen für den ersten Auswärtssieg beim GFC. Lenk verfolgte die Begegnung zunächst auf der Tribüne neben - und das sorgte für Aufsehen - Cheftrainer Rico Schmitt.
Der war eigentlich nicht gesperrt, wollte aber schon einmal das Sachsenpokal-Hablfinale bei der BSG Stahl Riesa am übernächsten Dienstag simulieren. Dort wird der 57-Jährige nach seiner Ampelkarte gegen Auerbach tatsächlich nur Tribünengast sein.
"Wir wollten, dass Co-Trainer Daniel Rupf bereits die Abläufe alleine regeln kann und dadurch ein kleiner Vorteil besteht", ließ Lenk durchblicken. Mit dem Auftritt in Greifswald lässt sich konstatieren: Generalprobe gelungen!
Titelfoto: Marcus Hengst