So plant FSV-Sportchef Wachsmuth die zweimonatige Drittliga-Pause

Zwickau - Mitte November beginnt aufgrund der WM in Katar eine zweimonatige Drittliga-Auszeit. Eine lange Pause liegt vor dem FSV Zwickau, weshalb Sportchef Toni Wachsmuth (35) hinter den Kulissen die Planungen vorantreibt.

Freut sich nicht über die zweimonatige Auszeit: Toni Wachsmuth (35).
Freut sich nicht über die zweimonatige Auszeit: Toni Wachsmuth (35).  © picture point/Sven Sonntag

"Es ist schon eine große Umstellung mit den entsprechenden sportlichen, aber auch wirtschaftlichen Herausforderungen, da zwei Monate keine Heimspiele bestritten werden. Man muss sich einmal überlegen, dass der November all die Jahre einen ganz normalen Fußballbetrieb mit sich brachte. Nun werden wir voraussichtlich am Buß- und Bettag mit dem Achtelfinale im Sachsenpokal unser letztes Pflichtspiel für dieses Jahr bestreiten", gibt Wachsmuth zu bedenken.

Direkt im Anschluss an die Partie - die Auslosung hierzu findet am 8. Oktober statt - verabschieden sich die Schwäne für zwei Wochen in den Urlaub, ehe der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen wird. "Abgesehen von Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen sowie Silvester wird sechs Wochen hinweg durchtrainiert. Dazu sind für Dezember und Januar Freundschaftsspiele vorgesehen", bestätigt Wachsmuth.

Ein Wintertrainingslager unter südlicher Sonne werde es dagegen nicht geben. Wachsmuth: "Wenn wir verreisen, dann nicht ins Ausland. Eventuell verbinden wir ein Testspiel mit einem längeren Aufenthalt an Ort und Stelle. Diese Maßnahme müssten wir vor allem dann prüfen, wenn die Witterungsbedingungen in Zwickau einen Trainingsbetrieb erschweren."

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Dazu möchte der 35-Jährige Maßnahmen zum Teambuilding einstreuen, um die lange Spielpause aufzulockern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken: "So etwas kommt bei den Jungs immer gut an, weil es auch mal eine Abwechslung darstellt."

Zugleich sei auch der Fokus in der Wintervorbereitung ein anderer als vor einer Saison. "Der Unterschied zur Sommerpause besteht darin, dass die Mannschaft nicht neu zusammengestellt ist, sondern steht. Statt grundlegende Dinge einzustudieren, geht es darum, etwaige Defizite aufzuarbeiten und Abläufe zu verbessern", so Wachsmuth.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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