Standards und Ex-Zwickauer machen den Unterschied: FSV unterliegt klar beim HFC
Halle - Der FSV Zwickau bezieht beim Halleschen FC eine auch in der Höhe verdiente und zugleich deutliche 0:3 (0:2)-Niederlage am Freitagabend und verpasst es damit, nach oben aufzuschließen.
Eigentlich wusste Zwickau, wie kreuzgefährlich die Hallenser nach Standards sind, hatten sie doch vor zwei Wochen an selbiger Stelle dem Chemnitzer FC drei Tore nach ruhenden Bällen eingeschenkt.
Und genau daran knüpfte der Tabellenzweite im Spitzenspiel gegen den Fünften an und brannte nach dem großen Feuerwerk auf den Rängen sein eigenes auf dem Platz ab. Indirekter Freistoß auf Jan Löhmannsröben (19.), der den Ex-Klub in Rückstand brachte.
Als Fabrice Hartmann links vors Tor zog und Lucas Hiemann überlupfen konnte, rettete Sonny Ziemer (22.) in höchster Not vor der Linie, sonst steht es da schon 0:2.
Lukas Eixler (25.) dann mal mit der Entlastung und dem Solo, aber sein Abschluss war zu ungenau, sodass Keeper Sven Müller parierte.
Für den FSV steht am Dienstag zuhause der Nachholer gegen Hertha BSC II. an
Dann wieder die Hausherren mit einem ruhenden Ball. Hiemann kam raus, aber nicht an die Eingabe und Niclas Stierlin (33.) erhöhte.
Von der Schmitt-Elf kam offensiv viel zu wenig, was auch der Cheftrainer so sah und zur Pause Cemal Sezer für Luca Prasse brachte. Wirklich viel am Spielgeschehen änderte das nicht. Zunächst hatte noch Veron Dobruna (50.) die große Gelegenheit zum 1:2 ließ sich im Dribbling aber noch von Löhmannsröben einholen, der mit sauberem Tackling dazwischenging. Den Kullerball nahm Müller mühelos auf.
Es war ein kurzes Strohfeuer, denn der HFC war an dem Abend einfach in allen Belangen eine Nummer zu groß. Mit Marius Hauptmann (69.) sorgte ein weiterer Ex-Zwickauer für die Vorentscheidung.
Dem FSV bleibt nur kurz Zeit, sich zu schütteln, da bereits am Dienstag zu Hause in der GGZ-Arena der Nachholer gegen Hertha BSC II. ansteht.
Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

