Zwickau - Als das Heimspiel des FSV Zwickau gegen Hertha BSC II. am Mittwochnachmittag abgesagt wurde, herrschten Temperaturen weit über null Grad Celsius. Dennoch sperrte der Stadionbetreiber die GGZ Arena für den Spielbetrieb.
Sportdirektor Robin Lenk nahm die Information mit zum Ausweich-Trainingsplatz im Zwickauer Stadtteil Auerbach, wo er Cheftrainer Rico Schmitt (57) unterrichtete.
"Natürlich sind alle etwas ernüchtert gewesen, dass wir eine weitere Zwangspause einlegen müssen. Wenn ich mir die Prognose für die nächste Woche anschaue, ist das Auswärtsspiel in Meuselwitz kommendes Wochenende ebenfalls fraglich", so Lenk.
Denn das hat Zwickau mit den weiteren Standorten der Regionalliga Nordost gemein: Die Plätze geben es derzeit kaum her.
Von neun Partien wurden an diesem Spieltag acht abgesetzt. Nur der Chemnitzer FC will sein Jubiläumsspiel gegen Lok Leipzig vor großer Kulisse über die Bühne bringen. "Hätten wir gegen Hertha II. gespielt, wäre der Platz nachhaltig so ramponiert worden, dass wir die weitere Saison keine guten Bedingungen gehabt hätten", berichtet Lenk aus den Gesprächen mit dem Stadionbetreiber.
Witterungsbedingungen nicht nur im Stadion schwierig
Problematisch unter anderem, wie schon in den Vorjahren, ist die Situation rund um und im Strafraum vor dem Gästeblock, wo das Bodenthermometer am Mittwoch trotz Plusgraden in der Luft noch Minusgrade anzeigte.
Schwierig sind die Witterungsbedingungen allerdings nicht nur im Stadion, sondern auch auf dem Trainingsplatz im Vorfeld. Lenk: "Den könnten wir nutzen, mit der Einschränkung, die Strafräume zu schonen." Aus diesem Grund wich man unter der Woche nach Zwickau-Auerbach aus ...
Es ist nicht der einzige Aspekt, den es für Lenk & Co. zu koordinieren gilt. So befindet man sich auf der Suche nach Testgegnern für nächste Woche.
Geplant ist ein Spiel beim FC Grimma am Dienstag. Fällt Meuselwitz aus, ist ein weiteres Freundschaftsspiel für Freitag angedacht.