Hertha BSC: Ernst sagt Wolfsburg ab, aber darum wird er wohl trotzdem gehen
Berlin - Die Entscheidung ist offenbar gefallen. Tjark Ernst (23) wird nicht zum VfL Wolfsburg wechseln. Das berichtet zumindest Transferexperte Florian Plettenberg.
Die Wölfe wollten nach Fabian Reese (28) auch den nächsten Leistungsträger von Hertha BSC verpflichten, holten sich allerdings einen Korb ab. Eine Einigung, wie zuletzt berichtet, soll es laut Plettenberg nie gegeben haben.
Ernst war noch einer der Konstantesten in Berlin, entwickelte sich zu einem der besten Keeper der 2. Liga, besitzt aber eine Ausstiegsklausel. Für fünf Millionen Euro kann der Torhüter gehen.
"Natürlich möchte ich, dass er bei uns bleibt", sagte Stefan Leitl (48) zuletzt beim Trainingsauftakt. "Aber es gibt eine Anfrage. Tjark muss jetzt eine Entscheidung treffen, in die eine oder andere Richtung."
Die ist gefallen - gegen Wolfsburg. Aber auch gegen Hertha? Ein Verbleib bleibt dennoch unwahrscheinlich. Stattdessen könnte ein Wechsel ins Ausland zum Thema werden.
Feyenoord Rotterdam macht Ernst. Die Niederländer locken nicht nur mit der Champions League, sondern mit der Perspektive als Nummer eins. Ernst würde damit Ex-Schalker Timon Wellenreuther (30) ablösen.
Bei Hertha hingegen ginge der XXL-Umbruch damit weiter. Elf Spieler hat der Hauptstadtklub bereits abgegeben. Es sieht danach aus, als dürfte auch der 12. Abgang bald perfekt sein.
Titelfoto: Uwe Anspach/dpa
