Hertha BSC: Letzte-Bundesliga-Ausfahrt Paderborn

Berlin - Mit der Partie beim SC Paderborn enden am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) für Hertha BSC die Wochen der Wahrheit im Aufstiegsrennen um die Bundesliga.

Im Hinspiel mussten sich Deyovaisio Zeefuik (27, 2.v.l.) und Co. dem SC Paderborn mit 0:2 im Olympiastadion geschlagen geben.
Im Hinspiel mussten sich Deyovaisio Zeefuik (27, 2.v.l.) und Co. dem SC Paderborn mit 0:2 im Olympiastadion geschlagen geben.  © Andreas Gora/dpa

Es ist das letzte Duell gegen einen der potenziellen Konkurrenten, die letzte Gelegenheit Punkte bei einem direkten Kontrahenten gutzumachen - die Ostwestfalen rangieren zurzeit sechs Zähler und einen Tabellenplatz vor den Blau-Weißen.

Aus den Begegnungen gegen Schalke 04, Darmstadt 98, SV Elversberg und Hannover 96 haben die Berliner zwar fünf Zähler mitgenommen, konnten den Rückstand auf die Aufstiegsplätze aber nicht entscheidend verkürzen.

Zuletzt kassierte die Alte Dame eine schmerzhafte 2:3-Pleite im Heimspiel gegen Hannover, die den Abstand auf den Relegationsplatz auf satte neun Punkte anwachsen ließ.

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Wenn der Hauptstadtklub noch einmal in den Kampf ums Oberhaus eingreifen will, dann muss die letzte Ausfahrt Paderborn genommen werden, denn sonst könnte die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga in weite Ferne rücken.

Hertha BSC weiterhin in der Rolle des Jägers

Stefan Leitl (48) hat den Kampf um die Bundesliga noch nicht aufgegeben und will das Feld mit Hertha BSC von hinten aufrollen.
Stefan Leitl (48) hat den Kampf um die Bundesliga noch nicht aufgegeben und will das Feld mit Hertha BSC von hinten aufrollen.  © Andreas Gora/dpa

Auch so muss der Berliner Sport Club auf Ausrutscher der Konkurrenz oder Schützenhilfe anderer Vereine hoffen. Allerdings gilt es für die Mannschaft von Stefan Leitl (48) in erster Linie die eigenen Hausaufgaben zu erledigen.

"Es sind noch viele Spiele. Es ist wieder ein sehr wichtiges Spiel gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle vor uns steht", betonte der Hertha-Coach im Vorfeld der Partie.

Sein Team sei zwar momentan hinten dran, "aber das muss nicht unbedingt etwas Negatives sein, das kann man auch aus positiver Sicht sehen. Ich glaube schon, dass wir in der Lage sind, eine Serie zu starten", freundete sich Leitl mit der Rolle des Jägers an.

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Einen Fortschritt zur Hinrunde sieht der Übungsleiter aber allemal: "Die Spielleistungen waren absolut ok. Ich bin überzeugt, dass sich das irgendwann in den Ergebnissen noch besser widerspiegelt", war sich der 48-Jährige sicher. Am besten schon mit einem Dreier in Paderborn.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa (Bildmontage)

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