Hertha BSC muss Spieler verkaufen: Ist Eichhorn doch viel günstiger zu haben?

Berlin - Wohin zieht es Kennet Eichhorn (16)? Das Top-Talent von Hertha BSC wird nach dem verpassten Aufstieg wohl nicht zu halten sein, zumal die Alte Dame ein dickes Transferplus erzielen muss.

Kennet Eichhorn (16, r.) wird von vielen Top-Klubs umworben, auch Marten Winkler (23) will in die Bundesliga.  © Andreas Gora/dpa

Der erst 16-Jährige kann sich seinen neuen Klub aussuchen: Borussia Dortmund, Bayern München, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, FC Liverpool - sie alle stehen Schlange.

Blöd für Hertha: Die Ausstiegsklausel soll geringer sein als bislang angenommen. Medienberichten zufolge liegt diese zwischen zehn und zwölf Millionen Euro. So scheint es nun aber doch nicht.

Wie Sport Bild berichtet, soll die Ablösesumme für Top-Klubs bei neun Millionen Euro liegen - und auch nur dann, wenn sie in der Champions League spielen.

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Bayer Leverkusen zum Beispiel, das weiterhin am Wunderkind baggert, müsste sogar noch weniger zahlen, da die Werkself die Königsklasse verpasst hat und "nur" in der Europa League vertreten ist.

Derweil scheint sich Dortmund aus dem Rennen verabschiedet zu haben. Dem BVB soll das Gesamtpaket durch eine angebliche XXL-Handgeldforderung von zehn Millionen Euro zu groß sein, berichtet Bild. Bayern hingegen mischt noch voll mit. "Wenn du Kenny Eichhorn siehst - und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen -, dann würden wir unseren Job nicht machen", sagte Max Eberl (52) zuletzt.

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Frist für Ausstiegsklausel bei Kennet Eichhorn endet im Juni

Mit seinem Tor gegen Fürth schreibt Eichhorn wieder Geschichte: Er ist der jüngste Torschütze der 2. Liga.  © Andreas Gora/dpa

Doch auch ohne den BVB dürfte das Wettbieten um den 16-Jährigen so richtig an Fahrt aufnehmen.

Die Uhr tickt. Laut Berliner Morgenpost endet die Frist für das Ziehen der Klausel schon im Juni.

Gibt es bis dahin keine Einigung, könnte die Kasse dann doch noch klingeln. Dann ist die Ablösesumme frei verhandelbar.

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An Herthas Haltung hat sich aber ohnehin nichts geändert. Die Blau-Weißen hoffen weiterhin auf einen Verbleib. "Wir werden alles in unserer Macht dafür tun, ihn davon zu überzeugen, noch ein Jahr hier zu spielen", so Sportdirektor Benjamin Weber (46).

Herthas bestes Argument dafür: "Spielzeit, ganz klar! Wir bieten ihm Sicherheit in jungen Jahren und Entwicklungszeit. Das ist das, was wir in die Waagschale werfen können." Ob ihn das aber überzeugen kann?

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