Hertha BSC: Wer muss gehen, damit Ex-Bundesliga-Star kommt?

Berlin - Geht da doch noch was auf dem Transfermarkt? Hertha BSC bastelt auf den letzten Metern an einer Verpflichtung von Josip Brekalo (27).

In der Bundesliga absolvierte Josip Brekalo (27) insgesamt 122 Spiele.  © Sebastian Kahnert/dpa

Zuerst hatte Transfer-Guru Fabrizio Romano am Freitag darüber berichtet. Demnach sollen zwar noch Klubs aus Italien Interesse zeigen, Hertha aber soll sich in der Pole-Position befinden.

Dazu passt, dass Bild zufolge Brekalo am Samstag in der Hauptstadt gesichtet worden sein soll. Die Verhandlungen laufen offenbar.

In der Bundesliga kennt man Brekalo noch ziemlich gut. Von 2016 bis Januar 2023 kickte der inzwischen 27-Jährige für Wolfsburg und Stuttgart (Leihe). Zuletzt ist seine Karriere jedoch ins Stocken geraten.

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Weder in Florenz, in Kroatien bei Hajduk Split, beim türkischen Erstligisten Kasimpasa noch in Spanien wurde der Ex-Wolfsburg-Star glücklich. Den erhofften Impact konnte der Flügelflitzer bei La-Liga-Schlusslicht Real Oviedo nicht geben. In 14 Ligaspielen gelang ihm bislang weder ein Assist, noch ein Treffer.

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Hertha BSC muss erst verkaufen

Jon Dagur Thorsteinsson (27, r.) konnte in eineinhalb Jahren bei Hertha nicht überzeugen.  © Andreas Gora/dpa

Hertha bekäme mit dem 31-fachen kroatischen Nationalspieler trotz ausbaufähiger Bilanz eine erhoffte Verstärkung für den Flügel. Durch den Ausfall von Maurice Krattenmacher (20) hat Hertha mit Marten Winkler (23) und Fabian Reese (28) nur noch zwei Flügelspieler. Zu wenig, um aufzusteigen.

Auch Jon Dagur Thorsteinsson (27) ist zwar eigentlich auf der Außenbahn zu Hause, enttäuschte seit seinem Wechsel bislang aber. Der Isländer gilt inzwischen als Abgangskandidat, genau wie Agustin Rogel (27), dessen Abgang noch immer auf sich warten lässt. Heimatklub Nacional Montevideo hatte die Verpflichtung schon bekanntgegeben, musste dann aber zurückrudern.

Will Hertha noch einmal nachlegen, muss allerdings erst mindestens ein Spieler gehen. "Fakt ist, dass wir Stand jetzt keinen Transfer tätigen", dämpfte Stefan Leitl (48) vor rund einer Woche die Erwartungen, schränkte aber auch ein: "Es kann sein, dass noch etwas passiert, aber nur, wenn wir intern Dinge lösen, um eventuell Budget freizubekommen, um jemanden zu verpflichten."

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Die Uhr tickt allerdings. Das Transferfenster ist noch bis Montag, 2. Februar, geöffnet. In der Zeit muss Hertha erst noch abgeben, bevor Brekalo kommen kann. Ansonsten bleibt es bei Leitls erster Einschätzung.

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