Alles für Vuskovic, "im Wasser und an Land": Einsatz von HSV-Abwehrboss im Nordderby auf der Kippe

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Hamburg - Das brisante Nordderby gegen Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) steht vor der Tür und HSV-Trainer Merlin Polzin zittert erneut um den Einsatz seines Abwehrchefs Luka Vuskovic.

Luka Vuskovics (19, r.) Einsatz im Duell gegen den Nordrivalen Werder Bremen steht aktuell noch auf der Kippe.
Luka Vuskovics (19, r.) Einsatz im Duell gegen den Nordrivalen Werder Bremen steht aktuell noch auf der Kippe.  © Andreas Gora/dpa

"Geben alles dafür, dass er dabei ist", erklärte der 35-Jährige bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Das gesamte Trainerteam sowie die Beteiligten des Athleticums würden alle möglichen Therapieformen "im Wasser und an Land" ausprobieren, um den 19-Jährigen für die brisante Partie gegen den Erzfeind wieder fit zu kriegen.

Und auch wenn Vuskovics Fitness-Level laut Polzin absolut auf Toplevel sei, stehe der Einsatz des Defensiven aktuell noch auf der Kippe.

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Erst am Freitag nach der letzten Trainingseinheit vor der Begegnung könnten die Trainer entscheiden, ob der Kroate im Weserstadion für die Rothosen auflaufen kann.

Wichtig wäre Vuskovics Einsatz in der wichtigen Partie allemal. Schließlich erwartet Polzin eine Wiedergutmachung der Bremer nach deren Hinspiel-Niederlage im Volksparkstadion (3:2).

"Die Bremer werden versuchen, mit dem Stadion im Rücken ein Feuer zu entfachen", so seine Einschätzung. Genau deshalb gelte es besonders auf die Restverteidigung zu achten.

Trotz Rivalität: Polzin und Thioune sind gute Freunde

HSV-Cheftrainer Merlin Polzin (35, l.) und Werder-Coach Daniel Thioune (51) sind gute Freunde.
HSV-Cheftrainer Merlin Polzin (35, l.) und Werder-Coach Daniel Thioune (51) sind gute Freunde.  © Bildmontage: Gregor Fischer/dpa, Marius Becker/dpa

Merlin Polzin trifft bei dieser Begegnung erstmals in der Bundesliga auf Kollege und vor allem Freund Daniel Thioune (51). Seit Februar steht er als Trainer für Werder an der Seitenlinie.

Und trotz der Rivalität blickt Polzin auch während der Partie als Freund auf den 51-Jährigen.

"Er hat dafür gesorgt, dass ich heute hier sitzen darf. Gibt wenige Dinge, die dann cooler sind, als gegen ihn in der Bundesliga anzutreten", schickte der Hamburger ein Dankeschön Richtung Hansestadt.

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Thioune habe ihn schließlich stets auf seinem Weg hin zum Trainer im Profifußball begleitet, so Polzin.

Titelfoto: Bildmontage: Andreas Gora/dpa, Gregor Fischer/dpa

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