HSV als Underdog beim SC Freiburg: Was für die Rothosen spricht
Hamburg/Freiburg - Während in Hamburg das Schneechaos tobt, tritt der HSV am Samstag (15.30 Uhr) zum ersten Pflichtspiel des Kalenderjahres beim SC Freiburg an - die jüngere Vergangenheit ist dabei auf der Seite der Rothosen.
Mit Blick auf die vergangenen Spielzeiten wird deutlich: Der HSV kann Jahresauftakt! Mittlerweile ist es acht Jahre her, dass die Hanseaten das erste Pflichtspiel eines Jahres verloren - seitdem holten sie sechs Siege und ein Remis.
Die Jahresauftakt-Bilanz der Freiburger in diesem Zeitraum ist zwar auch positiv, das aber nur knapp: Die Breisgauer holten seit 2018 in den ersten Spielen des neuen Jahres drei Siege, drei Unentschieden und zwei Pleiten.
Dennoch geht die Elf von Coach Julian Schuster (40) als klarer Favorit in das Duell im Europa-Park-Stadion, immerhin haben sich die Süddeutschen seit zehn Jahren in der Bundesliga etabliert und die Vorsaison auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen. Aktuell stehen sie auf Rang 9.
"Wir treffen auf eine Mannschaft, die in der Vorsaison nur ganz knapp die Champions League verpasst hat und in dieser Spielzeit noch in drei Wettbewerben vertreten ist (...). Es wird definitiv ein Spiel, in dem wir alles, was in uns steckt, abliefern müssen", betonte HSV-Trainer Merlin Polzin (35) unter der Woche.
Die Aufstellungen
SCF: Atubolu - Kübler, Ginter, Lienhart, Günter - M. Eggestein, Manzambi, Treu, Y. Suzuki, Grifo- Höler
HSV: Heuer Fernandes - Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli - Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim - Fábio Vieira, Downs, Dompé
Der TAG24-Tipp
Die starke Jahresauftakt-Serie der Hamburger reißt - sie müssen sich in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben.
Erstmeldung: 6.53 Uhr. Aktualisiert: 14.46 Uhr
Titelfoto: WITTERS
