HSV-Investor Klaus-Michael Kühne ist weiter "offen und gesprächsbereit"

Hamburg - Investor Klaus-Michael Kühne (85) ist weiterhin bereit, sein finanzielles Engagement beim Hamburger SV auszubauen.

Investor Klaus-Michael Kühne (85) hat den Wunsch bekräftigt, sich erneut finanziell beim HSV zu engagieren. Für Gespräche sei er offen. (Archivfoto)
Investor Klaus-Michael Kühne (85) hat den Wunsch bekräftigt, sich erneut finanziell beim HSV zu engagieren. Für Gespräche sei er offen. (Archivfoto)  © Ingo Wagner/dpa

"Ich bin offen und gesprächsbereit", sagte der 85 Jahre alte Milliardär der "Hamburger Morgenpost". Dass sein Vertrauter Hans-Walter Peters (67) entgegen den Plänen des Vorsitzenden Marcell Jansen (37) wohl doch weiterhin dem Aufsichtsrat angehören soll, wertet Kühne als positiv.

"Viele Dinge scheinen sich in den HSV-Gremien zu klären. Ich bin voller Hoffnung, dass sich eine positive Entwicklung anbahnt."

Die Kühne Holding AG als zweitgrößter Gesellschafter der HSV Fußball AG hatte dem Klub bereits im Sommer die Investition weiterer 120 Millionen Euro angeboten - allerdings unter mehreren Bedingungen.

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So soll der Verein unter anderem Kühnes Anteile am HSV von derzeit 15,21 auf 39,9 Prozent erhöhen und der HSV e. V. seinen Anteil als Mehrheitsgesellschafter von 75,1 auf 50,1 Prozent reduzieren.

Dies lehnt e. V.- und Aufsichtsratschef Jansen wegen der Satzung (das Maximum für auswärtige Investoren liegt bei 24,9 Prozent) bisher ab.

Eine Satzungsänderung wäre nur durch eine Dreiviertelmehrheit in der Mitgliedschaft möglich, die sich in der Vergangenheit mehrheitlich dagegen ausgesprochen hat.

Klaus-Michael Kühne wünscht sich "an allererster Stelle den sportlichen Erfolg"

Kühne bleibt aber dennoch zuversichtlich und wünscht sich eine rosige HSV-Zukunft.

"Natürlich Stabilität in den Führungsgremien, eine Gesellschaftsstruktur für den Profifußball, mit der eine breite Kapitalbasis geschaffen werden kann, und an allererster Stelle den sportlichen Erfolg, der nur den Aufstieg in die Bundesliga am Ende der Saison 2022/23 bedeuten kann", erklärte der Investor.

Titelfoto: Ingo Wagner/dpa

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