HSV-Sechser Jonas Meffert trifft nach 20 Monaten wieder: "Ball kam perfekt zu mir"

Hamburg - Ein Treffer in 84 Pflichtspielen für den HSV: Sechser Jonas Meffert (29) war vor dem 2:0-Heimsieg gegen Greuther Fürth nicht gerade für seine Torjägerqualitäten bekannt.

HSV-Sechser Jonas Meffert (29) traf gegen Greuther Fürth zum zwischenzeitlichen 1:0 - es war sein erstes Tor seit 20 Monaten.
HSV-Sechser Jonas Meffert (29) traf gegen Greuther Fürth zum zwischenzeitlichen 1:0 - es war sein erstes Tor seit 20 Monaten.  © imago/eibner

Am Samstagmittag bewies der Mittelfeldspieler im verregneten Volksparkstadion allerdings durchaus Torinstinkt. Es lief die 16. Minute, als der 29-Jährige das Stadion mit seinem Treffer zum 1:0 zum Beben brachte.

Nach einer kurzen Eckenvariante flankte Laszlo Benes (26) vom rechten Flügel ins Zentrum, wo Meffert den richtigen Riecher hatte, energisch zum Ball ging und ziemlich ungestört zur Führung für die Hanseaten einnicken durfte.

"Ich wurde nicht gedeckt, und der Ball kam perfekt zu mir. Ich habe mich sehr gefreut, hier zu Hause mal wieder ein Tor zu schießen", erklärte der gebürtige Kölner nach dem dreifachen Punktgewinn.

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Die Bude war dabei nicht nur Benes' fünfte Vorlage in dieser Saison, sondern auch Mefferts erster Treffer seit rund 20 (!) Monaten.

Zuletzt hatte der ehemalige Kieler am 27. Februar 2022 für den HSV getroffen: Im Nordderby gegen Werder Bremen erzielte er das zwischenzeitliche 1:1, das Spiel ging schließlich allerdings mit 2:3 verloren.

HSV-Sechser Jonas Meffert ist nach Sieg gegen Fürth "stolz auf die Mannschaft"

Am vergangenen Samstag war alles anders, die Rothosen sicherten sich gegen Fürth den fünften Heimsieg in dieser Spielzeit - trotz der beiden Verletzungsrückschläge in der Anfangsphase.

"Ich bin stolz auf die Mannschaft, wie wir dem getrotzt haben. Wir haben weitergemacht und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore erzielt, was unserem Selbstbewusstsein zusätzlich geholfen und dann auch die Räume geöffnet hat", analysierte Meffert.

Die sich bietenden Kontersituationen habe die Mannschaft auch "gut ausgespielt", nur der letzte Pass oder der Torschuss sei nicht immer geglückt - anders als in der 16. Minute.

Titelfoto: imago/eibner

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