HSV-Star Vuskovic meldet sich nach Doping-Urteil: "Werde mich nicht brechen lassen"

Hamburg - Emotionale Worte! HSV-Verteidiger Mario Vuskovic (21) hat sich am Freitagnachmittag erstmals nach seiner Verurteilung zu einer zweijährigen Dopingsperre zu Wort gemeldet.

HSV-Verteidiger Mario Vuskovic (21, 2.v.l.) hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung zu einer zweijährigen Dopingsperre via Instagram zu Wort gemeldet.
HSV-Verteidiger Mario Vuskovic (21, 2.v.l.) hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung zu einer zweijährigen Dopingsperre via Instagram zu Wort gemeldet.  © Christian Charisius/dpa

Auf seinem Instagram-Profil postete der kroatische U21-Nationalspieler ein Foto, auf dem er das HSV-Trikot trägt und beide Arme zum Jubeln in die Luft streckt - dazu schrieb der Abwehrspieler kämpferische Worte.

"Ich danke euch allen für eure enorme Unterstützung in diesen Momenten", verdeutlichte er, um daraufhin im Besonderen dem HSV, seinem Ex-Klub Hajduk Split sowie dem kroatischen Verband für die Unterstützung zu danken.

Anschließend wandte sich der Innenverteidiger an seine Anhängerschaft: "Ein riesengroßer Dank geht raus an alle meine Fans, die mir Tag für Tag zur Seite standen und es bis heute noch tun."

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Diese Unterstützung verleihe ihm "die Motivation, nicht aufzugeben und schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückzukehren", so Vuskovic, der zudem ergänzte: "Ich werde mich davon nicht brechen lassen, und bis zum Ende kämpfen, um die Wahrheit zu beweisen."

Abschließend legte er den Fokus auf das heutige Auswärtsspiel der Hanseaten bei Fortuna Düsseldorf (18.30 Uhr): "Viel Glück heute und lasst uns drei Punkte holen", gab er seinen Mitspielern mit auf den Weg.

HSV-Star Mario Vuskovic bedankt sich via Instagram für die Unterstützung

Große Zweifel am positiven Befund der Welt-Anti-Doping-Agentur

Der 21-Jährige war am Donnerstag vom DFB-Sportgericht wegen vermeintlichen Epo-Dopings zu einer Sperre von zwei Jahren verurteilt worden.

Während des laufenden Verfahrens hatte es große Zweifel an dem positiven Befund der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegeben - gleich vier vom HSV engagierte Experten hatten ihn als "falsch positiv" angezweifelt.

Nach dem auch im Netz sehr umstrittenen Gerichtsurteil ruhen die Hoffnungen des Kroaten sowie des Vereins nun auf dem Berufungsverfahren vor dem DFB-Bundesgericht.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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