HSV: Zukunft von Sportvorstand Jonas Boldt offenbar geklärt

Hamburg - Bleibt er oder muss er gehen? Die Zukunft von Sportvorstand Jonas Boldt (42) beschäftigt den HSV, im Speziellen den Aufsichtsrat, dieser Tage mehr als jedes andere Thema.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (42) darf offenbar beim Rautenklub bleiben. Der Aufsichtsrat soll an ihm festhalten wollen. (Archivfoto)
HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (42) darf offenbar beim Rautenklub bleiben. Der Aufsichtsrat soll an ihm festhalten wollen. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Nachdem die Hanseaten zum fünften Mal seit Boldts Amtsübernahme im Jahr 2019 und zum sechsten Mal insgesamt den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatten, führte das sechsköpfige Kontrollgremium Gespräche - intern und extern.

Mögliche Nachfolger für Boldt - darunter Jörg Schmadtke (60), Oliver Bierhoff (56) oder Ralf Rangnick (65) - sagten ihrerseits ein Engagement ab. Felix Magath (70) und Hasan Salihamidzic (47) wurden dem Vernehmen nach vom Aufsichtsrat abgelehnt.

Wie das "Hamburger Abendblatt" nun berichtet, soll es bei den Kontrolleuren als Konsequenz aus der erfolglosen Suche nun ein Umdenken gegeben haben.

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Demnach wollen sie doch an Boldt festhalten, vorausgesetzt, der 42-Jährige kann mit seiner Saisonanalyse und dem Plan für die Zukunft überzeugen.

Zudem soll eine zwei Jahre alte Idee des Sportvorstands gut beim Aufsichtsrat angekommen sein: Damals wollte sich Boldt einen Technischen Berater holen, das Vorhaben scheiterte jedoch auf den letzten Metern.

Nun könnte sich der Funktionär jedoch Unterstützung im sportlichen Bereich holen - und so seinen Job retten?

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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