Schlechtes Omen? HSV konnte noch nie in Heidenheim gewinnen
Hamburg - Über 600 Kilometer legt der HSV am Samstag für die Auswärtsfahrt zurück, um dem Tabellenletzten im besten Fall drei Punkte abzuknöpfen (15.30 Uhr/Sky). Doch die bisherige Heidenheim-Auswärtsquote lässt zu Wünschen übrig.
Obwohl sich die Hamburger durch das Remis gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende auf Platz 13 gerettet und damit zumindest ein wenig Abstand auf die Abstiegsplätze gewonnen haben, ist Heidenheim als Tabellen-18. nur sechs Punkte entfernt.
Als klarer Favorit starten die Rothosen also definitiv nicht in die Partie. Auch, weil die Auswärtsquote noch immer keine Zuversicht vermittelt.
Außerdem spannend: Der HSV konnte in keiner Auswärtspartie in Heidenheim bisher drei Punkte holen. Zwar gewannen die Rothosen von insgesamt elf Erst- und Zweitliga-Duellen beider Teams fünf Begegnungen, in der Voith-Arena reichte es bislang aber lediglich maximal für ein Unentschieden.
Auch deshalb sprach Rothosen-Coach Merlin Polzin (35) bei der Pressekonferenz am Mittwoch von einer "schweren Aufgabe", die auf seine Elf in Baden-Württemberg zukommen wird.
"Ich erwarte die Heidenheimer so, wie ich die Mannschaft von Frank kenne: maximal aggressiv, mannorientiert und zweikampfstark."
Die voraussichtlichen Aufstellungen
FCH: Ramaj - Busch, P. Mainka, Siersleben - Stergiou, Niehues, Behrens - Dorsch - Dinkci, Ibrahimovic - Pieringer
HSV: Heuer Fernandes - Omari, L. Vuskovic, Elfadli - Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim - Fabio Vieira - Philippe, Königsdörffer
TAG24-Tipp
Dem Team von Frank Schmidt (52) steht das Wasser bis zum Hals, weshalb die Heidenheimer im Abstiegskampf alle Kräfte bündeln, um den Hamburgern zumindest einen Punkt abzuluchsen. So erwischt es die Rothosen erneut mit dem "Auswärtsfluch" – die Partie endet 1:1.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa
