Sonny Kittel verlässt den HSV und sucht Verein für letzten lukrativen Vertrag

Hamburg - Die Entscheidung ist gefallen! Der Hamburger SV und Sonny Kittel (30) werden nach der Saison getrennte Wege gehen.

Nach vier Jahren wird Sonny Kittel (30) den Hamburger SV nach dieser Saison verlassen.
Nach vier Jahren wird Sonny Kittel (30) den Hamburger SV nach dieser Saison verlassen.  © Christian Charisius/dpa

Wie die Bild berichtete, wird es keine weiteren Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung zwischen dem Verein und dem Spieler mehr geben.

Bereits seit fast einem Jahr steht ein Abschied des 30-Jährigen von den Rothosen im Raum. Im vergangenen Sommer scheiterte ein Wechsel zu DC United aus Washington. Den Gerüchten, er sei aufgrund seiner Krankenakte durch den Medizincheck gefallen, widersprach Kittel daraufhin allerdings energisch.

Gleiches galt für den Winter, als sich der Edeltechniker bereits mit Al-Fateh aus Saudi-Arabien einig war. Der Verein hatte ihm ein Monatsgehalt von 200.000 Euro versprochen.

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Doch der HSV, dem 500.000 Euro geboten worden waren, erteilte seinem Profi in letzter Sekunde keine Freigabe, der Wechsel platzte.

Kittel kam vor vier Jahren in den Volkspark und absolvierte bislang 122 Liga-Partien, in denen ihm 31 Tore und 38 Vorlagen gelangen. Ein Top-Wert!

In dieser Saison konnte er an die Leistungen allerdings nicht mehr anknüpfen, vom einstigen Unterschiedsspieler, wie Trainer Tim Walter (47) ihn immer wieder nannte, war nicht mehr viel zu sehen.

Sonny Kittel führt bereits erste Gespräche mit Vereinen

Erst in den vergangenen Wochen tauchte Kittel wieder vermehrt in der Startelf auf und zahlte es mit zwei Treffern und zwei Vorlagen in fünf Spielen zurück.

Wohin es den gebürtigen Frankfurter nach seinem Aus beim HSV ziehen wird, ist offen. Klar ist nur: Mit seinen 30 Jahren will er einen letzten lukrativen Vertrag unterschreiben. Interessant werden daher die Ligen in den USA, Australien, Saudi-Arabien, Katar und Dubai. Erste Gespräche sollen über seine Berater bereits laufen.

Kittel würde sich vom HSV gerne mit dem Aufstieg verabschieden. Ob dies allerdings nach drei gescheiterten Anläufen gelingt, hängt maßgeblich von der Partie am Freitagabend (18.30 Uhr) gegen Verfolger SC Paderborn 07 ab.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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