VfB zerlegt den HSV! Rothosen in Stuttgart ohne Chance

Stuttgart - Ein Klassenunterschied! Der HSV blieb im Bundesliga-Duell mit dem VfB Stuttgart ohne Chance und verlor mit 0:4. Der Champions-League-Anwärter hätte sogar noch deutlich höher gewinnen können.

VfB-Profi Angelo Stiller (r.) brachte die Schwaben mit seinem Führungstor gegen den HSV auf die Siegerstraße.  © Katharina Kausche/dpa

Nach dem traditionellen Abtasten waren es die Schwaben in Person von Goalgetter Deniz Undav, die den ersten Abschluss hatten (10.). Doch auch die Hanseaten setzten Akzente, Fabio Baldé schloss nach einem blitzschnellen Konter aber zu überhastet ab - da wäre mehr drin gewesen.

So waren es schließlich die Hausherren, die jubeln durften: Angelo Stiller vollendete einen klasse Angriff über Undav und Jamie Leweling mit einem überlegten Abschluss ins linke Eck - 1:0 VfB (21.).

Zwar kamen die Hamburger kurz darauf durch Ransdorf Königsdörffer noch mal zu einem guten Abschluss (28.), anschließend übernahmen die Stuttgarter aber komplett. Und sie legten nach!

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In der 32. Minute verlor Albert Grönbaek vor dem eigenen Strafraum die Kugel und der VfB nutzte es eiskalt aus: Chris Führich setzte die Kugel mit links zum 2:0 ins lange Eck. Bis zur Pause folgten weitere dicke Möglichkeiten, der VfB hielt den HSV aber durch Chancenwucher im Spiel.

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VfB Stuttgart gegen den HSV: Schwaben legen nach der Pause nach

Die Hamburger um Mittelfeldmotor Nicolai Remberg (r.) hatten den Stuttgartern um Deniz Undav nichts entgegenzusetzen.  © Marijan Murat/dpa

Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern in der ausverkauften MHP-Arena dasselbe Bild: Die Stuttgarter waren weiter drückend überlegen - und trafen erneut: Maximilian Mittelstädt zog aus der Distanz ab und die Kugel wurde von Jordan Torunarigha unhaltbar abgefälscht. 0:3 aus Sicht der Gäste (56.).

Das Duell war quasi entschieden, der VfB dachte aber gar nicht daran, den Fuß vom Gas zu nehmen. Im Minutentakt spielten sich die Hausherren weitere Chancen heraus.

Nachdem Ermedin Demirovic in der 66. Minute ein Abseitstor erzielt und Undav in der 82. Minute einen Foulelfmeter verschossen hatte, war es schließlich Bilal El Khannouss, der in der 86. Minute noch auf 4:0 für die Schwaben stellte.

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Durch den klaren Heimerfolg springt der VfB auf Rang drei, während die Rothosen auf Platz zwölf verbleiben.

Statistik zum Bundesliga-Duell zwischen Stuttgart und dem HSV

Bundesliga, 29. Spieltag

VfB Stuttgart - Hamburger SV 4:0 (2:0)

Aufstellung VfB: Nübel - Assignon (88. Vagnoman), Hendriks, Chabot, Mittelstädt - Chema (69. Nartey), Stiller, Leweling, Undav (88. Arevalo), Führich (69. El Khannouss) - Demirovic (69. Tomas)

Aufstellung HSV: Heuer Fernandes - Omari, Torunarigha, Elfadli (72. Capaldo) - Baldé (72. Gocholeishvili), Grönbaek (60. Glatzel), Remberg, Mikelbrencis - Fábio Vieira, Königsdörffer, Philippe (60. Stange)

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Zuschauer: 60.058 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Stiller (21.), 2:0 Führich (32.), 3:0 Mittelstädt (56.), 4:0 El Khannouss (86.)

Gelbe Karten: Chema (4), Undav (5) / Capaldo (7)

Besondere Vorkommnisse: Deniz Undav schießt einen Foulelfmeter über das Tor.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 29 105:27 76
2 Borussia Dortmund 29 60:29 64
3 VfB Stuttgart 29 60:38 56
4 RB Leipzig 29 56:36 56
5 Bayer 04 Leverkusen 29 59:39 52
6 TSG 1899 Hoffenheim 29 57:43 51
7 Eintracht Frankfurt 29 54:54 42
8 SC Freiburg 29 42:47 40
9 1. FSV Mainz 05 29 35:44 33
10 FC Augsburg 29 36:53 33
11 1. FC Union Berlin 29 33:50 32
12 Hamburger SV 29 32:45 31
13 1. FC Köln 29 43:50 30
14 Borussia Mönchengladbach 29 35:49 30
15 SV Werder Bremen 29 32:52 28
16 FC St. Pauli 29 25:50 25
17 VfL Wolfsburg 29 39:65 21
18 1. FC Heidenheim 29 32:64 19

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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