Werder gegen den HSV im Liveticker: Puertas mit der Entscheidung - zwei Rote Karten gegen die Bank
Bremen - Mehr Brisanz geht kaum: Am Samstag (15.30 Uhr) stehen sich der SV Werder Bremen und der HSV im 159. Nordderby gegenüber. Für beide Klubs steht extrem viel auf dem Spiel.
Während die Rothosen mit einem Auswärtssieg im Weserstadion einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machen könnten, wollen die Grün-Weißen punktetechnisch mit dem Erzrivalen gleichziehen und ihrerseits ganz wichtige Zähler holen.
Werder Bremen - Hamburger SV 3:1 (1:1)
Tore: 1:0 Stage (37.), 1:1 Glatzel (41.), 2:1 Stage (57.), 3:1 Puertas (90.+1)
Rote Karte: Otele (77./grobes Foulspiel), Fave (90.+2)
Mit dem Liveticker von TAG24 verpasst Ihr vor, während und nach dem brisanten Duell nichts.
90.+6 Minute: Bittencourt versucht es fast von der Mittellinie aus, doch sein Versuch misslingt völlig. Ein Abspiel wäre da besser gewesen.
90.+3 Minute: Nach dem Treffer kam es vor der HSV-Bank zur Rudelbildung. Co-Trainer Loic Fave sieht genauso Jan Hoepner von Bremen.
90.+1 Minute: Toooooor! Die Entscheidung: Puertas trifft zum 3:1. Heuer Fernandes leistet sich einen Fehlpass im Aufbau, Werder geht dazwischen, am Ende trifft Puertas überlegt ins kurze Eck.
90. Minute: Zwölf Minuten Nachspielzeit!
89. Minute: Für Njinmah ist jetzt Schluss. Daniel Thioune geht auf Nummer sicher und bringt Niklas Stark.
87. Minute: Jetzt schickt der VAR Exner raus. Nach Ansicht der Bilder nimmt er den Platzverweis zurück. Jatta darf weiter machen.
85. Minute: Exner zückt erneut die Rote Karte! Jatta trifft Grüll leicht von hinten. Das Foul ist unstrittig, aber ist das wirklich ein Platzverweis?
83. Minute: Merlin Polzin zieht seinen letzten Joker! Für Capaldo kommt Damion Downs in die Partie.
82. Minute: Die nächste gelbe Karte! Grüll mit dem Foul an Nicolai Remberg, damit fehlt neben Bittencourt auch der Österreicher nächste Woche.
78. Minute: Und plötzlich schaltet sich der VAR ein. Exner überprüft den Zweikampf zwischen Puertas und Otele und trifft eine sehr, sehr harte Entscheidung. Otele sieht rot!
77. Minute: Bei Werder haben gleich mehrere Spieler Probleme. Puertas bleibt nach einem Zweikampf mit Otele liegen, Njinmah hat Krämpfe.
75. Minute: Doppelwechsel beim HSV: Bakary Jatta kommt für Muheim, Otto Stange ersetzt Königsdörffer.
74. Minute: Das sieht nicht gut aus! Muheim wird behandelt und muss ausgewechselt werden. Der Schweizer hat sich am Knie verletzt.
73. Minute: Muheim bleibt nach einem Zweikampf mit Bittencourt liegen, beide tauschen in der Folge noch ein paar Wörter aus. Der Einwechselspieler pusht die Fans und sieht dann gelb (5).
72. Minute: Gefährliche Freistoßsituation für den HSV. Muheim legt sich den Ball zurecht, doch Grüll bekommt seine Rübe dazwischen - Eckball.
71. Minute: Exner lässt den Vorteil laufen, später sieht Sugawara gelb - die zweite in dieser Spielzeit.
69. Minute: Jetzt wird es etwas hektisch auf dem Rasen. Schiri Exner muss aufpassen, dass ihm das Spiel nicht entgleitet.
68. Minute: Puertas verpasst das 3:1. Der Offensivspieler geht volles Risiko, haut das Leder aber auf den Oberrang.
67. Minute: Bitter für Werder! Doppelpacker Stage muss runter, für ihn kommt Leo Bittencourt.
66. Minute: Wechsel beim HSV. Philipp Otele ersetzt Grönbaek.
63. Minute: Wie es sich für ein Nordderby gehört, ist das Weserstadion ausverkauft. 41.800 Menschen sind vor Ort.
61. Minute: Erster Wechsel der Partie: Marco Grüll kommt für Jovan Milošević
58. Minute: Während der VAR-Überprüfung geraten Muheim und Njinmah aneinander. Der HSV-Profi sieht gelb, seine siebte in dieser Saison.
57. Minute: Toooooor! Jetzt trifft Stage und wie. Der Däne wird am Strafraum frei gespielt, wo er sich den Ball zurechtlegt und ihn traumhaft schön in den Winkel schlenzt.
55. Minute: Wieder Stage per Kopf, doch dieses Mal kann sich Heuer Fernandes den Ball schnappen.
51. Minute: Nach einer Muheim-Flanke bekommt William Mikelbrencis keinen Druck hinter seinen Kopfball. Backhaus packt sicher zu.
48. Minute: Der erste Abschluss der zweiten Hälfte gehört dem HSV. Nicolas Capaldo verzieht am Ende aber deutlich.
47. Minute: Exner unterbricht die Partie für wenige Augenblicke. Die Werder-Fans zünden zahlreiche Pyrotechnik.
Die zweite Halbzeit zwischen Werder Bremen und dem HSV läuft
46. Minute: Der Ball rollt wieder. Der verletzte Luka Vuskovic sprach vorher noch intensiv mit seinem Teamkollegen, vor allem Fabio Vieira.
HSV gleicht nach Bremer Führung aus - 1:1 zur Halbzeit
Halbzeit: Und jetzt ist Zeit zum Durchatmen. Werder und der HSV liefern sich eine intensive Partie. Das 1:1 zur Pause ist durchaus berechtigt.
45. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.
45. Minute: Jetzt gibt es die ersten gelben Karten! Exner hatte die Situation längst abgepfiffen, aber Deman (3) und Königsdörffer (2) gehen aufeinander los.
44. Minute: Werder mit einem starken Angriff über links und Olivier Deman, doch Warmed Omari ist um letzten Moment dazwischen.
41. Minute: Tooooooor! Robert Glatzel sorgt für die schnelle Antwort. Bei einem langen Ball setzt sich der HSV-Angreifer robust gegen Karim Coulibaly durch und hat freie Bahn. Im Strafraum angekommen hämmert er das Leder mit voller Wucht hoch ins lange Eck.
37. Minute: Toooooor! Jens Stage köpft Werder zur Führung. Muheim verschätzt sich bei einer Flanke von links, sodass Yukinari Sugawara an den Ball kommt und flankt. Im Zentrum steht Stage dann völlig frei und lässt Heuer Fernandes keine Chance. Der Däne traf bereits im Hinspiel zum 1:0.
33. Minute: Njinmah setzt sich gegen mehrere Gegenspieler durch, sein Schuss landet aber in den Händen von Daniel Heuer Fernandes.
30. Minute: Die Hamburger sind nun besser in der Partie und können sich nun etwas befreien.
27. Minute: Fabio Vieira mit dem nächsten Abschluss für den HSV, doch SVW-Keeper Mio Backhaus klärt sicher zur Seite.
26. Minute: Königsdörffer mit der Chance. Amos Pieper verliert bei einem langen Ball den Überblick, der HSV-Angreifer zielt aber zu ungenau.
26. Minute: In beiden Fanblöcken wird immer wieder gezündelt.
24. Minute: Der HSV sucht immer wieder den langen Ball auf Glatzel, Werder hingegen setzt auf Umschaltmomente.
21. Minute: Miro Muheim hat auf links alle Hände voll zu tun. Defensiv wird er von Njinmah gefordert, offensiv wird sein Schuss geblockt.
17. Minute: Das nächste Foul! Werder jetzt mit einer guten Freistoßposition. Puertas legt sich den Fuß bereit, doch der HSV kann den Ball klären.
14. Minute: Da liegt der Ball plötzlich im Tor! Doch Vorlagengeber Ransford Königsdörffer stand beim Freistoß deutlich im Abseits.
13. Minute: Die Anfangsphase gehört ein wenig den Bremern. Der HSV schiebt nun aber etwas höher und versucht die Gastgeber früher unter Druck zu setzen.
8. Minute: Florian Exner hat bereits einiges zu tun. Immer wieder sucht er das Gespräch mit den Spielern. Die erste gelbe Karte dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
7. Minute: Jetzt auch Bremen mit dem ersten Abschluss. Nach einem Missverständnis kommt Justin Njinmah an den Ball, doch Daniel Heuer Fernandes packt sicher zu. Gleiches gilt auch für den Schuss von Cameron Puertas.
5. Minute: Robert Glatzel mit der ersten kleineren Chance. Nach einem Freistoß trifft der Stürmer den Ball aber nicht richtig.
2. Minute: Die ersten Minuten gehören Werder. Die Thioune-Elf lässt den Ball gut laufen und brachte den Ball bereits einige Male in den HSV-Strafraum.
Das Nordderby läuft
Anpfiff: Um Punkt 15.30 Uhr pfiff Schiedsrichter Florian Exner das 110. Nordderby in der Bundesliga an.
15.25 Uhr: Beide Fanlager mit beeindruckenden Choreos
Das gesamte Stadion, mit Ausnahme des HSV-Blocks, wurde in grün-weiß gehüllt. Auf einem Banner über dem Werder-Fanblock stand der Spruch "Wir waren euer Untergang, wir sind euer Untergang".
Anschließend wurde eine rote Krake hochgezogen, die ein HSV-Schiff verschlingt.
Beim HSV hingegen wurde eine schwarz gekleidete Person gezeigt, die mit einem HSV-Tuch ihr Gesicht verdeckt.
15.05 Uhr: So tippt die TAG24-Redaktion das Nordderby
Die TAG24-Redaktion glaubt nicht an eine Niederlage des HSV im Nordderby. Ob es drei Zähler oder nur einen Punkt gibt, darüber herrscht allerdings keine Einigkeit. So lauten die Tipps:
Robert: 3:1 HSV
Basti: 2:2
Alice: 1:1
14.53 Uhr: DAZN muss Übertragung nach Pyro-Beschuss unterbrechen
Bezahlsender DAZN musste seine Vorberichterstattung unterbrechen. Als Moderatorin Christina Rann mit Experte Tobias Schweinsteiger spricht, fliegen plötzlich Leuchtkugeln aus dem HSV-Block. "Warte, weg, weg", rief Rann.
"Wir müssen einmal ganz kurz auf unsere Sicherheit achten. Daher kurze Pause. Wir entscheiden dann, wie es hier weitergeht", sagte sie weiter.
Nach einer kurzen Pause kann es weitergehen.
14.47 Uhr: Werder-Boss Clemens Fritz spricht über die Bedeutung des Derbys
Werders Chef Clemens Fritz hat vor der Partie bei Sky über die enorm wichtige Rolle des Derbys gesprochen. "Man hat es die ganze Woche über gemerkt", sagte er am Mikrofon. "Es ist wichtig, dass man auf dem Platz die nötige Intensität und die nötige Aggressivität sieht."
Von seinen Spielern forderte er hingegen eine gewisse Ruhe auf dem Platz.
Durch das gestrige Remis des FC St. Pauli hat Werder weiterhin zwei Zähler Vorsprung. "Wir schauen auf uns. Es ist wichtig, dass wir unsere Punkte sammeln. Aber es hilft, wenn sie nicht gewinnen", so Fritz.
Der Ex-Profi erwartet ein stimmungsvolles Nordderby. "Es ist wichtig, dass der Funke vom Platz auf die Tribüne überspringt."
14.37 Uhr: Die Aufstellungen sind da
Eine gute Stunde vor Anpfiff liegen die Aufstellungen vor. So gehen beide Teams in das Nordderby.
Werder: Backhaus - Sugawara, Pieper, Coulibaly, Deman - Lynen, Stage, Puertas, Njinmah, Schmid - Milosevic
HSV: Heuer Fernandes - Capaldo, Torunarigha, Omari - Mikelbrencis, Grönbaek, Remberg, Muheim, Fabio Vieira - Königsdörffer, Glatzel
Mit Blick auf die beiden Auswechselbänke wird auch deutlich, dass Luka Vuskovic bei den Rothosen im Kader fehlt.
14.10 Uhr: Polizei rund ums Weserstadion im Großeinsatz
Wie angekündigt, ist die Polizei rund ums Weserstadion im Großeinsatz. Bis dato gab es nach derzeitigen Erkenntnissen keine größeren Zwischenfälle.
Die Bremer Beamten werden von etlichen Kräften aus anderen Bundesländern unterstützt, um bei dem Hochrisikospiel für die nötige Sicherheit zu sorgen.
14 Uhr: Rückblick auf das spektakuläre Hinspiel
Das spektakuläre Hinspiel im Dezember hatte alles, was ein Nordderby braucht: Viele Tore, Emotionen und dramatische Momente.
Die Werderaner gingen durch Jens Stage kurz vor der Pause in Führung, doch die Rothosen schlugen nach dem Wiederanpfiff durch Albert Sambi Lokonga und ein Traumtor von Luka Vuskovic zurück.
Justin Njinmah glich für die Bremer wieder aus, ehe Yussuf Poulsen mit seinem bisher einzigen HSV-Treffer den Volkspark erneut zum Beben brachte und den 3:2-Derbysieg perfekt machte.
13.45 Uhr: Wo wird das Derby zwischen Werder und dem HSV übertragen?
Das 159. Nordderby läuft nicht im Free-TV. Zu sehen ist es nur über die kostenpflichtigen Anbieter Sky und DAZN.
Während bei Sky, Sky Go und über die dazugehörige Streaming-Plattform WOW das Einzelspiel übertragen wird, läuft die Partie bei DAZN lediglich in der Konferenz.
Die Vorberichte starten jeweils um 14 Uhr.
13.30 Uhr: Ausgangslage so brisant wie seit zehn Jahren nicht
Beide Vereine wollen eine Niederlage im Nordderby mit aller Macht verhindern - die sportliche Ausgangslage ist vor dem Duell der Erzrivalen so brisant wie seit zehn Jahren nicht.
Welche Parallelen es zwischen damals und heute gibt, lest Ihr im Artikel: "HSV gegen Werder: So brisant war das Nordderby seit Jahren nicht mehr".
13.15 Uhr: Aaron Hunt hofft auf Klassenverbleib beider Vereine
Er bestritt 286 Spiele für Werder Bremen und 153 für den HSV - Aaron Hunt (39) kennt die Bedeutung des Nordderbys nur allzu gut. "Es hat immer seinen eigenen Charakter", erklärte der Ex-Profi im Interview auf hsv.de. Jetzt komme durch den Abstiegskampf noch mehr Brisanz hinzu.
Als Spieler habe er, egal wie die Konstellation war, schon zu Wochenbeginn gespürt, dass das Derby eine besondere Bedeutung hatte. "So ein Derby ist einfach ein besonderes Spiel und kann dir für die kommenden Wochen mächtig Auftrieb geben. Die Chancen, etwas zu erreichen, sind viel höher als die, etwas zu verlieren", sagte der 39-Jährige.
Ein Spiel mit offenem Visier erwarte Hunt aber nicht. "Werder hat in meinen Augen in dieser Saison nicht die Offensivpower für ein Spiel mit offenem Visier. Das erwarte ich nach den jüngsten Ergebnissen zwar auch nicht vom HSV, aber ich sehe den HSV schon stärker aufgestellt als Werder", so Hunt, der das Duell vor dem heimischen Fernseher verfolgen werde.
Auch wenn er sich nicht zu einem Tipp verleiten lassen wollte, hoffe er zumindest, dass beide Teams in der Liga bleiben. "Was ich sagen kann: Ich gucke dem HSV aktuell lieber zu als Werder", gestand Hunt, der mit beiden Vereinen intensive Jahre verbindet.
13 Uhr: Diese besondere Geschichte verbindet Merlin Polzin und Daniel Thioune
Das Duell zwischen Werder und dem HSV ist auch für die beiden Trainer ein ganz Spezielles. Denn sie verbindet eine lange und intensive Zeit.
Daniel Thioune (51) trainierte seinerzeit eine Jugendmannschaft vom VfL Osnabrück, als ein junger Mann, damals 22 Jahre alt, eine Einheit beobachtete und fleißig Notizen machte. Es war ein Lehramts-Student, der den Namen Merlin Polzin (35) trug. Sie kamen ins Gespräch und schon bald wurde aus dem Studenten ein Co-Trainer.
Sieben Jahre lang arbeiteten die beiden zusammen beim VfL und später auch beim HSV, wohin Thioune Polzin mitnahm. Beide verbindet eine tiefe Freundschaft. Aber: "Am Wochenende sind wir keine Freunde", sagte Thioune, der schmunzelte und nachschob, "es muss schon eine Menge passieren, dass unser Verhältnis unter irgendetwas leidet. Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. Wenn nicht mal irgendwann etwas dazwischenkommt und er mir ins Auto fährt, dann würde ich behaupten, dass wir Freunde sind."
Ähnlich sieht es auch Polzin. "In den 90 Minuten wollen beide Teams das Spiel gewinnen. Aber ich kann trotzdem behaupten, dass in diesen 90 Minuten ein Freund auf der anderen Seite steht", so der HSV-Coach. "Das Freundschaftsverhältnis ist mir sehr wichtig und bedeutet mir auch sehr viel."
Das bislang einzige, direkte Duell gewann übrigens Polzin - der HSV siegte mit 4:1 gegen Thiounes damaligen Verein Fortuna Düsseldorf.
12.35 Uhr: HSV-Profis wurden aus dem Schlaf gerissen
In der vergangenen Nacht gab es einen Zwischenfall vor dem HSV-Mannschaftshotel: Wie die Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte, zündete eine größere Gruppe gegen 3.30 Uhr Feuerwerkskörper in der Nähe der Unterkunft.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, waren die Verursacher schon über alle Berge.
Laut eines HSV-Sprechers wurden einzelne Spieler durch den Lärm geweckt, der Großteil habe aber nichts von dem Krach mitbekommen.
12.30 Uhr: Diese Spieler liefen für Werder und den HSV auf
Der HSV und Werder sind große Erzfeinde, dennoch gab es in der Geschichte 28 Spieler, die für beide Vereine aufgelaufen sind.
Für eine Schlagzeile war Ailton (52) immer gut, bei Werder (214 Einsätze, 106 Tore) waren es meist positive. Denn dort holte der "Kugelblitz" das Double (2004). Beim HSV hingegen spielte der Brasilianer nur eine Saison und kam in 13 Einsätzen auf magere drei Treffer. Viermal traf er übrigens im Nordderby für Grün-Weiß.
Dietmar Beiersdorfer (62) ist einer von nur sechs Profis, die direkt von der Elbe an die Weser wechselten. Mit beiden Vereinen holte er den Pokal, mit Bremen sogar noch die Meisterschaft. Später lenkte er die Geschicke beim HSV.
Was kaum jemand weiß: HSV-Ikone Dennis Diekmeier (36, 184 Spiele) wurde in der Jugend der Grün-Weißen ausgebildet, ein Profi-Spiel absolvierte er jedoch nie.
Rodolfo Cardoso (57), der gerade erst das Traineramt bei den HSV-Frauen übernommen hat, lief ebenfalls für beide Klubs auf. Zunächst traf er im Derby noch für Bremen, ehe er wechselte und ein Jahr später auch für die Rothosen traf.
Bekannte Gesichter, die ebenfalls für beide Vereine aufliefen, sind unter anderem Ex-Nationalspieler Fabian Ernst (46), Aaron Hunt (39), Martin Harnik (38), Frank Rost (52) oder Bruno Labbadia (60).
Mit dabei sein werdewn am Samstag auf jeden Fall auch Christian Groß (37) und Karim Coulibaly (18) sein. Groß ist Co-Trainer von Werder, stammt aus der HSV-Jugend, kam aber nie für die Profis zum Einsatz. Bei Werder war er Kapitän und flog 2021 im Derby vom Platz. Coulibaly wechselte im Sommer aus dem Nachwuchs der Rothosen an die Weser und schaffte in dieser Saison den Sprung zu den Profis.
12 Uhr: Schiedsrichter Florian Exner leitet das Nordderby
Florian Exner (35) wird das Nordderby zwischen Werder und dem HSV leiten. Beide Vereine konnten sich bislang nicht beklagen, wenn der gelernte Rechtsanwalt zur Pfeife griff.
Eine Partie der Bremen leitete der 35-Jährige bislang erst einmal. Am 15. Spieltag dieser Saison gewannen die Grün-Weißen daheim mit 4:1 gegen Union Berlin.
Der HSV und Exner haben da schon ein paar mehr gemeinsame Spiele auf dem Buckel. Nach einer Niederlage gegen Osnabrück (1:2 in der Saison 2022/23) folgten vier Siege und ein Remis. In dieser Spielzeit leitete er bereits zwei Begegnungen der Rothosen - beide endeten mit einem 2:1-Erfolg (gegen Heidenheim und in Wolfsburg).
11.30 Uhr: Pflichtspiel-Bilanz spricht ganz knapp für Werder
158-mal standen sich Werder und der HSV in ihrer Historie in Pflichtspielen gegenüber - die Bilanz spricht dabei denkbar knapp für den SVW.
Während die Hamburger 56-mal als Sieger vom Platz gingen, triumphierten die Grün-Weißen bis dato 59-mal. 43-mal wurden die Punkte geteilt.
Blickt man nur auf die Bundesliga, stehen bisher 109 Duelle zu Buche. Die Bilanz aus Sicht des HSV: 35 Siege, 35 Remis und 39 Niederlagen.
11 Uhr: Nordderby als Hochrisikospiel eingestuft
Wie zu erwarten war, wurde das Nordderby zwischen den beiden Erzrivalen als Hochrisikospiel eingestuft. Die Bremer Polizei wird daher mit etlichen Kräften im Einsatz sein und von Beamten aus anderen Bundesländern unterstützt.
Rund um das Stadion müssen sich die Fans auf Einschränkungen und Sperrungen einstellen. Die Polizei riet dazu, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und auf den öffentlichen Nahverkehr zu setzen.
10.30 Uhr: Derby-Tag im Weserstadion!
Moin aus Bremen!
Nur noch fünf Stunden bis zum Anpfiff des ewigen Duells zwischen Werder Bremen und dem HSV. Aktuell ist es noch ziemlich ruhig rund ums Weserstadion.
Titelfoto: WITTERS
