"Ich hab's mir so gewünscht!" Doch noch ein Happy End für diesen Lok-Leipzig-Spieler!

Leipzig - Durch ein besonders im zweiten Durchgang völliges verrücktes Spiel (5:2) gegen den 1. FC Magdeburg II hat sich Lok Leipzig am vergangenen Samstag die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost gesichert. Bedeutet, dass die Sachsen nun in zwei Aufstiegsspielen um den Sprung in die 3. Liga kämpfen. Und einer darf da endlich wieder dabei sein.

Lok Leipzig kämpft in den nächsten zwei Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga. Wieder mit dabei: Lukas Wilton (31, 2.v.r.).  © Sportfoto Matthias Koch

Lukas Wilton (31), der vor etwas mehr als zwei Wochen eine ganz bittere Rote Karte schon nach zwei Spielminuten gegen den BFC Preussen kassierte, musste in den vergangenen Partien gezwungenermaßen von draußen aus zusehen.

Nun, in den so wichtigen Spielen gegen die Würzburger Kickers können die von Verletzungen heimgesuchten Blau-Gelben wieder auf den Verteidiger zählen.

"Unglaublich, ich hab’ mir das für mich persönlich so gewünscht, dass ich noch einmal ran darf in dieser Saison, und die Jungs haben es jetzt hinbekommen", so der Abwehrmann glücklich gegenüber TAG24.

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Nach eigener Aussage habe Wilton eine "ganze Palette voller Gefühle in den 90 Minuten gegen Magdeburg" erlebt. "Es war unglaublich, da oben zu stehen. Ich wusste ja auch, wie es in Jena steht tatsächlich. Und dann haben wir im zweiten Durchgang wieder so ein Eiertor bekommen, das war brutal", schildert der 31-Jährige die wilden Momente.

Doch die Loksche brachte dann genau das auf den Platz, was sie gerade in der Hinrunde so oft ausgezeichnet hatte. Wilton erklärt das so: "Das war dann der unbedingte Wille. Jeder, der uns kennt, uns verfolgt, weiß, dass wir das genau so können. Wir sind einfach ’ne richtig gute Truppe."

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Ungläubig musste Wilton vor ein paar Wochen gegen Preussen Berlin nach nur zwei Minuten mit Rot vom Feld.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Aufstiegsspiele von Lok Leipzig ohne Laurin von Piechowski?

Laurin von Piechowski (32) musste gegen Magdeburg schon kurz vor der Halbzeit runter. Es sieht nicht so gut für die Aufstiegsspiele aus.  © Picture Point / Roger Petzsche

Lok Leipzigs Trainer Jochen Seitz (49) wird jedenfalls sehr froh sein, dass er wieder auf Wilton setzen kann.

Gerade, weil Laurin von Piechowski (32) gegen Magdeburg nach 41 Minuten verletzt vom Platz musste und für die Aufstiegsspiele mehr als fraglich ist. Der Abwehrspieler hatte sich gerade erst von seinem Faserriss erholt, war nur wenige Tage im Training und stand sofort in der Startelf. Nun der Rückschlag.

Aber auch das werden die Sachsen in den kommenden Wochen zu kompensieren wissen - unter anderem mit Wilton, der schon einen Blick Richtung Würzburg gewagt hat.

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"Ich glaube, das ist schon ’ne gute Mannschaft. Wir werden uns aber gut vorbereiten und dann schauen, was draus wird."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 34 65:30 72
2 FC Carl Zeiss Jena 34 65:35 72
3 FSV Zwickau 34 52:44 64
4 Hallescher FC 34 63:36 63
5 FC Rot-Weiß Erfurt 34 68:47 61
6 VSG Altglienicke 34 50:40 53
7 Chemnitzer FC 34 56:52 51
8 BFC Preussen 34 50:55 50
9 1. FC Magdeburg II 34 61:55 49
10 FSV 63 Luckenwalde 34 36:45 43
11 SV Babelsberg 03 34 67:65 41
12 BFC Dynamo 34 45:50 40
13 BSG Chemie Leipzig 34 43:49 40
14 Hertha BSC II 34 46:60 40
15 Greifswalder FC 34 40:45 38
16 ZFC Meuselwitz 34 44:61 33
17 FC Eilenburg 34 35:68 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 34 30:79 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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