Maderer erklärt seinen Sandhausen-Wechsel: "Habe mich nicht für Lok Leipzig entschieden"

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Leipzig - Mit seinen 14 Treffern und sieben Vorlagen hat Stefan Maderer (29) in dieser Saison einen maßgeblichen Anteil daran, dass Lok Leipzig dort steht, wo es steht: an der Spitze der Tabelle als Meister der Regionalliga Nordost. Nun gibt es die Chance auf den Aufstieg in die 3. Liga. Doch der Goalgetter wird in der vierthöchsten Spielklasse bleiben.

Stefan Maderer (29) hat mit seinen Treffern und den Vorlagen einen großen Anteil daran, dass Lok Leipzig Meister wurde.
Stefan Maderer (29) hat mit seinen Treffern und den Vorlagen einen großen Anteil daran, dass Lok Leipzig Meister wurde.  © Picture Point / Roger Petzsche

Vor ein paar Wochen verkündeten die Sachsen, dass Maderer nach der Saison zum SV Sandhausen in die Regionalliga Südwest wechseln wird. Man "hätte gern verlängert", müsse die Entscheidung aber akzeptieren, so die Worte von Sportboss Toni Wachsmuth (39).

So richtig verstanden haben einige Fans den Wechsel nicht. In den sozialen Netzwerken wurden schnell "Söldner"-Rufe laut, weil das nötige Kleingeld in Sandhausen wohl da ist, um Spieler wie Maderer ordentlich zu entlohnen. Vielleicht sogar höher, als es Lok in Liga drei tun könnte.

Nach dem 5:2 gegen den 1. FC Magdeburg II am Samstag konnte TAG24 mit dem Stürmer sprechen und ihn selbst einmal fragen, warum er sich für den Weg entschieden hat.

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"Ich wollte Zukunfts- und Planungssicherheit. Ich bin jetzt keine 21, 22 mehr, ich werd' jetzt 30 dieses Jahr. Und da musst du dich schon fragen, was für dich am besten ist, für deine Zukunft am besten ist. Und dann hab' ich mich eben nicht für Lok Leipzig entschieden. Das ist keine Entscheidung gegen den Verein gewesen, sondern nur für meine Zukunft, wo mehrere Faktoren eine Rolle spielen."

Stefan Maderer bei Lok Leipzigs Aufstiegsspielen dabei?

Wird Maderer noch einmal das Trikot von Lok Leipzig tragen können?
Wird Maderer noch einmal das Trikot von Lok Leipzig tragen können?  © Picture Point / Gabor Krieg

Verabschieden würde sich der Goalgetter allerdings gern mit einem echten Erfolgserlebnis.

Nach ein paar Tagen Pause stehen für Lok nun doch die beiden Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers auf dem Plan.

Dann wieder mit "Made" auf dem Feld? "Ich versuch’, mein Bestes, das hab’ ich den ganzen Fans auch schon gesagt, weil der Verein mir sehr viel gegeben hat und mir sehr viel bedeutet. Ich versuche alles, aber leider kann ich nichts garantieren", so der 29-Jährige, der noch immer an den Folgen seines Haarrisses laboriert.

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Auch gegen den FCM musste Maderer wieder nur zuschauen. Zuletzt fehlten seine Tore sehr. Dieses Mal konnte die Loksche aber auch ohne ihn fünf Mal den Kasten treffen.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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