Lok Leipzig bereitet sich auf "Nettigkeiten" von Chemie vor: "Die Sprüche kann ich jetzt nicht sagen"

Leipzig - Alles schaut nach Leutzsch! Am Sonntagnachmittag (14 Uhr) empfängt Chemie Leipzig Stadtrivale Lok Leipzig zum Derby in der Regionalliga Nordost im Alfred-Kunze-Sportpark! Blau-Gelb bereitet sich schon jetzt auf das vor, was sicherlich unvermeidbar ist.

Loks Farid Abderrahmane (30) freut sich auf das Derby gegen Chemie, auch wenn sicherlich wieder ein paar doofe Sprüche fallen werden.  © Picture Point / Roger Petzsche

Denn dass sich beide Vereine nicht unbedingt mögen, ist ja bekannt. Die 4999 Zuschauer im Rund werden ordentlich Betrieb machen und die Mannschaften nach vorne peitschen.

Da fällt natürlich auch mal das ein oder andere unschöne Wort. "Die meisten Sprüche, die von außen kommen, würde ich mal jetzt nicht sagen. Ich quatsche auch viel und gern, find's auch nicht schlimm, wenn man sich beim Spiel mal volllabert", so Loks Farid Abderrahmane (30) am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie.

"Für uns macht es trotzdem Spaß, dort zu spielen", fügte der Vizekapitän hinzu, weil ein Derby nun mal ein Derby ist. Und klar, die Blau-Gelben fahren als Favorit nach Leutzsch, sind Tabellenführer und wollen mit einem Sieg ihren Platz an der Sonne natürlich festigen.

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Grün-Weiß wurde dafür bereits umfassend analysiert, auch der neue Trainer Alexander Schmidt (57).

"Ich weiß schon ungefähr, wie er spielen will. Wir konnten einige Spiele sehen. Sie sind im Aufwind in der Rückrunde, auch aufgrund der Transfers. Ein Selbstläufer wird das natürlich nicht", so Lok-Coach Jochen Seitz (49).

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Jochen Seitz (49) warnte vor dem kommenden Gegner. Ein Selbstläufer wird das nicht.  © Picture Point / Roger Petzsche

Stefan Maderer bis mindestens Mai verletzt

Stefan Maderer (29) wird Lok Leipzig noch wochenlang fehlen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Bitter allerdings für den Tabellenführer: der Ausfall von Torjäger Stefan Maderer (29), der sich laut Trainer einen Haarriss an der Ferse zugezogen hat und wohl mindestens bis Mai ausfällt.

Heißt: Andere müssen die Tore schießen, Djamal Ziane (34) wird als Ersatz sicherlich wieder beginnen.

Seitz: "Für dieses Spiel gilt es auch erst mal die Null zu halten." Das hatte zuletzt ja nicht geklappt.

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Grün-Weiß ist allerdings auch bis in die Spitzen motiviert. Ein Derbysieg könnte unter Umständen dafür sorgen, dass Chemie auf einen Nicht-Abstiegsplatz rutscht.

Schmidt: "Wir wollen es Lok so schwer wie möglich machen."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 28 57:23 64
2 Hallescher FC 29 54:28 57
3 FC Carl Zeiss Jena 28 54:29 57
4 FC Rot-Weiß Erfurt 27 51:35 50
5 FSV Zwickau 28 43:39 49
6 VSG Altglienicke 28 39:33 43
7 BFC Preussen 27 39:41 41
8 1. FC Magdeburg II 29 44:39 38
9 Chemnitzer FC 28 44:43 38
10 FSV 63 Luckenwalde 28 30:39 35
11 ZFC Meuselwitz 28 39:45 33
12 Hertha BSC II 27 40:51 33
13 SV Babelsberg 03 28 46:47 32
14 BFC Dynamo 27 33:42 29
15 Greifswalder FC 28 27:38 28
16 BSG Chemie Leipzig 28 30:44 25
17 FC Eilenburg 28 27:48 20
18 Hertha 03 Zehlendorf 26 19:52 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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