Mit Maderer? Lok Leipzig vor ultimativer Chance, einen Aufstiegs-Gegner auszuknocken

Leipzig - "Es wird gegen Erfurt keine Vorentscheidung geben", so Lok Leipzigs Trainer Jochen Seitz (49) vor dem Spitzenspiel am Samstagnachmittag (14 Uhr) gegen Rot-Weiß. Klar aber auch, dass die Sachsen die mehr als guten Vorzeichen nutzen wollen, um den Konkurrenten im Meisterschaftskampf auf Abstand zu halten.

Mit einem Sieg könnte sich Lok Leipzig am Samstag weit von Kontrahent Rot-Weiß Erfurt absetzen.
Mit einem Sieg könnte sich Lok Leipzig am Samstag weit von Kontrahent Rot-Weiß Erfurt absetzen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

14 Punkte (Erfurt hat aber ein Spiel weniger) zwischen den beiden Teams wären schon eine ganz schöne Hausnummer, die die Thüringer im Falle einer Niederlage dann noch aufholen müssten.

Nicht ausgeschlossen, dass Carl Zeiss Jena nach dem Wochenende dann nur noch als einziger echter Aufstiegsgegner für Blau-Gelb übrig bleibt.

Alles aber nur Theorie. Lok hat eine herbe Niederlage gegen Hertha Zehlendorf abzuschütteln (0:2), will gegen RWE für Wiedergutmachung sorgen.

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Helfen kann dabei, dass der kommende Gegner einige Sorgen hat - besonders in der Offensive. Stürmer Romarjo Hajrulla (27) muss wegen Schulterproblemen passen, Obed Ugondu (23) ist nach einem Schlag aufs Knie fraglich.

"Wenn unsere komplette Sturmreihe ausfällt, macht es das nicht einfacher, Lok zu knacken", zeigte sich Coach Fabian Gerber (46) im Vorfeld der Begegnung besorgt. "Ein Erfolgserlebnis von uns in Leipzig würde der Liga gut tun, das Titelrennen noch einmal spannend machen." Die Derbypleite gegen Jena im Pokal sitzt aber auch noch tief in den Knochen.

Einsatz von Stefan Maderer eher unwahrscheinlich

Es wird eng für Stefan Maderer (29). Eher unwahrscheinlich, dass der Stürmer spielen kann.
Es wird eng für Stefan Maderer (29). Eher unwahrscheinlich, dass der Stürmer spielen kann.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Erfurt will also punkten. Um das zu verhindern wäre es für die Loksche natürlich optimal, wenn Top-Torjäger Stefan Maderer (29) gegen die Thüringer dabei sein könnte.

Die Fußverletzung, die er sich beim Spiel in Babelsberg (2:1) zugezogen hat, verheilt aber nicht ganz so schnell.

Seitz prophezeite bereits unter der Woche, dass es eine "ganz enge Geschichte" wird, ob Maderer auflaufen kann.

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Nach TAG24-Informationen war der Einsatz auch am Freitag fraglich. Der Angreifer hatte auch am Donnerstag noch im Mannschaftstraining gefehlt. Wenn überhaupt kann man wohl nur von einem Kurzeinsatz ausgehen.

Wahrscheinlicher allerdings, dass andere die Tore machen müssen. Im Falle eines Maderer-Ausfalls würde vermutlich Kapitän Djamal Ziane, der vor ein paar Tagen seinen 34. Geburtstag gefeiert hat, wieder starten.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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