Lok Leipzig brutal selbstbewusst vor Würzburg: "Wollen die auf kein Podest heben, sind keine Champions-League-Spieler"
Leipzig - Lok Leipzig ist heiß auf die Aufstiegsspiele! Am Donnerstagabend (19 Uhr) empfangen die Sachsen die Würzburger Kickers zum Hinspiel im Bruno-Plache-Stadion. Eine Favoritenrolle gibt es dabei nicht - auch, wenn die Bayern zuletzt stark performt haben. Doch Blau-Gelb will ebenso mit breiter Brust antreten.
"Dass es 'ne gute Mannschaft ist, ist keine Frage. Aber Fakt ist, wir sind Meister geworden zum zweiten Mal, wir werden uns nicht verstecken. Wir sind Lok Leipzig und spielen vor ausverkauftem Haus. Wir werden alles raushauen. Das erwarten wir auch von den Rängen", so Torjäger Djamal Ziane (34), der mit großer Sicherheit wieder den verletzten Stefan Maderer (29) ersetzen wird, auf der Pressekonferenz am Dienstag.
Wie der Angreifer sagt: Die Hütte ist voll, Fans können maximal noch auf Rückläuferkarten hoffen, ansonsten wird das Bruno beben.
Währenddessen an der Seitenlinie: Trainer Jochen Seitz (49), der sich den Pokalsieg der Würzburger am Samstag gegen 1860 München live angesehen und den Gegner intensiv analysiert hat.
"Ich erwarte, dass sie so gegen uns spielen wie gegen 1860. Sie sind aktuell sehr erfolgreich, warum sollen sie da etwas ändern? Wir müssen gut verteidigen, sind aber nicht umsonst die beste Defensive der Liga gewesen", so der Coach selbstbewusst.
Den formstarken Kontrahenten überbewerten wolle man so oder so nicht: "Wir wollen die jetzt nicht auf ein Podest heben, das sind keine Champions-League-Spieler. Wir haben ja selbst den Meistertitel nicht geschenkt bekommen, haben genügend Qualität, um Würzburg wehzutun."
Nicht alle Spieler von Lok Leipzig mit an Bord
Blau-Gelb geht aber von vornherein von zwei "engen Spielen" aus, wie Seitz sagt. Ärgerlich, dass gerade dafür nicht die "beste" Elf an Bord sein kann. Wie eingangs erwähnt, sieht es bei Maderer "nicht gut aus".
Immerhin bei Laurin von Piechowski (32) gibt es noch eine Resthoffnung. Jonas Arcalean (29) und Jan Stein (24) werden definitiv fehlen.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
