Lok Leipzig angeschlagen vor Entscheidungs-Spielen: "Sehr angespannt"

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Leipzig - Es ist relativ ruhig gewesen in dieser Woche bei Lok Leipzig. Die Geschehnisse rund um das "Skandalspiel" gegen den BFC Preussen (1:3) mussten die Sachsen erst einmal verdauen. Jetzt hilft es nur noch nach vorn zu schauen, um das große Ziel zu erreichen.

Lok Leipzigs Personalsituation hat sich vor dem Spiel in Greifswald noch nicht wirklich verbessert.
Lok Leipzigs Personalsituation hat sich vor dem Spiel in Greifswald noch nicht wirklich verbessert.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat Blau-Gelb die Meisterschaft noch in der eigenen Hand. Zwei Zähler Vorsprung sind es auf Carl Zeiss Jena. Der ärgste Verfolger der Sachsen ist am Freitagabend beim HFC zu Gast, könnte mit einem Sieg zwischenzeitlich an Lok vorbeiziehen und Druck auf den Tabellenführer machen.

Das Team von Trainer Jochen Seitz (49) ist erst am Sonntag beim Greifswalder FC zu Gast. Die Norddeutschen gewannen zuletzt 6:0 gegen den FC Eilenburg und machten sich Luft im Abstiegskampf.

"Das wird ein sehr schwieriges Spiel, sie sind individuell gut besetzt, haben nen guten Lauf. Wir müssen schauen, dass wir unsere Leistung wieder auf den Platz bringen. Es müssen die Basics da sein, sonst wird es schwierig", so der Coach gegenüber TAG24.

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Problem noch immer: das Personal! Wie schon zuletzt fehlen der Lokschen einige Stammspieler, darunter Torjäger Stefan Maderer (29) und Abwehrmann Laurin von Piechowski (32). Seitz: "Die personelle Situation ist nach wie vor sehr angespannt. Aber trotzdem fahren wir nach Greifswald, um im besten Fall etwas mitzunehmen."

Lok Leipzig: Lukas Wilton gesperrt

Lukas Wilton (30) wird Lok Leipzig in der Abwehr fehlen.
Lukas Wilton (30) wird Lok Leipzig in der Abwehr fehlen.  © Roger Petzsche / PICTURE POINT

Besonders in der Abwehr-Reihe sieht es bei Blau-Gelb finster aus. Zumal Lukas Wilton (30), der letztes Wochenende schon in der zweiten Minute mit Rot vom Platz musste, nach TAG24-Informationen um seine Zwei-Spiele-Sperre nicht herum gekommen ist und frühestens in den möglichen Aufstiegsspielen wieder dabei sein dürfte.

Unter anderem Pepe Böhm (20) muss deshalb wohl nun auf Anhieb funktionieren und weiter Einsatzminuten sammeln.

Viel mehr passieren sollte bei den Verteidigern in den kommenden Spielen also nicht mehr.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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