Leipzig - Beim ersten Training unter seinem neuen Trainer Torsten Ziegner (48) konnte Malik McLemore (29) nur vom Spielfeldrand aus zuschauen. Ein Zustand, den er inzwischen schon gewohnt ist. Langfristig soll sich daran endlich etwas ändern.
Der Offensivmann, der seit seinem Wechsel Anfang 2025 zu den Sachsen wahrlich nicht vom Glück verfolgt wird, laboriert momentan an einem Riss des Kreuzbandes und einem Knorpelschaden im rechten Knie. Verletzungen, die er sich im Rückspiel um den Aufstieg bei den Würzburger Kickers zugezogen hatte.
Ein herber Rückschlag, durch den schlimme Erinnerungen hochkommen. Schon im April 2025 ging er durch eine schwere Zeit, fiel ein Jahr verletzungsbedingt aus.
Trotzdem geht der Blick nach vorne - und ein Bild aus dem Krankenhaus macht jetzt Mut, welches sein Management auf Instagram veröffentlichte.
Darauf zu sehen der Goalgetter, grinsend mit dem Daumen nach oben nach einem operativen Eingriff an seinem Bein.
"Die Operation am Knie von Malik McLemore ist erfolgreich verlaufen. Jetzt beginnt der nächste Abschnitt: die Reha. Wer Malik kennt, weiß, dass er ein echter Kämpfer ist. Aufgeben war für ihn noch nie eine Option, und genau mit dieser Mentalität wird er auch diese Herausforderung meistern. Lieber Malik, wir wünschen dir für die kommende Reha viel Kraft, Geduld und einen erfolgreichen Heilungsverlauf", schreibt PM Sportmanagement.
Lok Leipzig hofft auf schnelle Genesung bei Malik McLemore
Der Vertrag des Deutsch-Amerikaners bei Blau-Gelb war am 30. Juni zwar eigentlich ausgelaufen. Doch die Sachsen möchten verlängern, sehen viel Potenzial beim 29-Jährigen - wenn er denn fit ist.
Wann genau Ziegner auf McLemore setzen kann, ist ungewiss. Bei gutem Heilungsverlauf könnte das wohl aber auf jeden Fall noch im Laufe der Hinrunde, also in diesem Jahr, passieren.