Lok und Chemie: Leipzigs Regionalligisten vor nächstem Absagen-Spieltag

Leipzig - Am vergangenen Wochenende konnte in der Regionalliga Nordost nicht ein einziges Spiel ausgetragen werden. Grund dafür waren die anhaltend schlechten Witterungsverhältnisse, die die Plätze in den jeweiligen Stadien unbespielbar machten. Auch die beiden Leipziger Klubs Lok und Chemie konnten nicht spielen.

Lok Leipzigs Sportboss Toni Wachsmuth (39).  © Picture Point / Roger Petzsche

Bei den Grün-Weißen war recht schnell klar, dass im Alfred-Kunze-Sportpark am Freitagabend nicht gegen den Chemnitzer FC angepfiffen wird.

So war genug Zeit, um ein Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg II zu organisieren, das letztendlich im ersten Sieg für den neuen Trainer Alexander Schmidt (57) resultierte. Chemie gewann mit 4:2.

Und auch am kommenden Wochenende sieht es so aus, als würden die Leutzscher noch etwas mehr Zeit bekommen, die neuen Spieler zu integrieren.

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"Für den Fall, dass auch in Babelsberg nicht gespielt werden kann, wollen wir natürlich dennoch im Spielrhythmus bleiben", so schon die recht klare Richtung des Klubs auf TAG24-Nachfrage.

Dass sich der Untergrund in Potsdam bis Sonntag großartig verändert, davon ist nicht unbedingt auszugehen. Offiziell abgesagt ist aber noch nichts.

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So sieht die Lage aktuell im Stadion in Babelsberg aus. Eher unwahrscheinlich, dass Chemie Leipzig am Sonntag dort auflaufen kann.  © privat
Chemie Leipzigs neuer Trainer Alexander Schmidt (57).  © Picture Point / Roger Petzsche

Lok Leipzig wird wohl nicht gegen Hertha Zehlendorf spielen

Momentan spricht sehr wenig dafür, dass am Freitag im Bruno-Plache-Stadion gespielt werden kann.  © 1. FC Lok Leipzig

Deutlich klarer dagegen scheint die Lage in Leipzig selbst zu sein. Dort sollte Lok am kommenden Freitagabend (19 Uhr) eigentlich Tabellenschlusslicht Hertha Zehlendorf empfangen.

Nach einer Platzbegehung im Bruno-Plache-Stadion am Montagvormittag sieht die Lage nach TAG24-Informationen aber wohl eher so aus, als könne nicht gespielt werden. Eine offizielle Absage vom NOFV gibt es aber noch nicht.

Somit verzögert sich der Regionalliga-Start für den Ligaprimus wohl weiter. Erst am 15. Februar ist Blau-Gelb dann wohl beim CFC zu Gast.

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Da der Test in Aue am vergangenen Samstag aufgrund der prekären Situation bei den Veilchen abgesagt wurde, möchten die Leipziger jetzt aber gern noch einen Gegner für das kommende Wochenende finden, um im Rhythmus zu bleiben.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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