Lok Leipzig bereitet sich auf Spiel vor, das wohl nicht stattfindet
Leipzig - Spätestens nach den frühen Spielabsagen in der Regionalliga Nordost am Montag geht bei Lok Leipzig wohl niemand so richtig davon aus, dass am Samstag beim ZFC Meuselwitz gespielt werden kann. Deswegen schielt ein Auge auch schon auf einen Alternativgegner.
Grundsätzlich gilt bei den Sachsen aber: "So lange das Spiel nicht abgesagt ist, bereiten wir uns so vor, dass wir spielen", so Sportboss Toni Wachsmuth (39) gegenüber TAG24.
Vor ein paar Tagen musste allerdings schon das Meuselwitz-Spiel gegen den BFC Preussen witterungsbedingt abgesagt werden. Seitdem haben sich die Verhältnisse beim ZFC eher noch verschlechtert, was einen Anpfiff gegen Lok noch unwahrscheinlicher macht.
Blöd, denn Lok möchte nach dem erfolgreichen Trainingslager unbedingt im Saft bleiben. Am Wochenende absolvierten die Blau-Gelben bereits einen zweimal 35 Minuten langen Test auf dem hauseigenen Kunstrasen. Vergleichbar mit einem Punktspiel ist das allerdings nicht.
Immerhin: "Alle fitten Spieler kamen zum Einsatz (inklusive David Belyavskiy und Hannes Schneider aus dem Kader der U19) und konnten bei hoher Intensität die Partie absolvieren", verkündete der Klub.
Im Idealfall kann man aber am kommenden Wochenende unter Wettkampfbedingungen ein Testspiel gegen einen noch unbekannten Gegner bestreiten, sollte die Partie gegen Meuselwitz wie erwartet nicht stattfinden.
Lobende Worte an den Nordostdeutschen Fußballverband
Ein paar Begegnungen des Spieltags wurden ja bereits abgesagt. Dafür gab es lobende Worte für den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV), unter anderem von CFC-Geschäftsführer Tommy Haeder (34): "Insbesondere für die Fans beider Vereine, aber auch für alle weiteren am Spiel Beteiligten bringt die Absage mit fünf Tagen Vorlauf Klarheit und Planungssicherheit." Diese Planungssicherheit wünscht man sich bei Lok nun auch.
Chemnitz hätte am Freitag bei der BSG Chemie Leipzig gespielt.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg
