Leipzig - Ist das spannend in der Regionalliga Nordost! Aber Lok Leipzig hätte darauf liebend gern verzichtet! Die Sachsen kamen beim Greifswalder FC am Sonntag nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, sind durch das Unentschieden aber trotzdem an der Tabellenspitze zurück. Beim letzten Spieltag in einer Woche kommt es nun zum großen Showdown um die Meisterschaft!
Sowohl die Blau-Gelben als auch Carl Zeiss Jena haben nun 69 Punkte. Die Sachsen haben das aber um vier Treffer bessere Torverhältnis. Die Thüringer empfangen daheim Rot-Weiß Erfurt zum Derby, Lok bekommt es mit der 2. Mannschaft des 1. FC Magdeburg zu tun. Viel mehr Spannung ist wohl nicht möglich. Nach dem kommenden Samstag ist dann klar, wer in die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers darf.
TAG24 berichtete im Liveticker.
Greifswalder FC - Lok Leipzig 1:1
Tore: Tristan Wagner 1:0 (3.), Ayodele Adetula 1:1 (64.)
Besondere Vorkommnisse: -
Stimmen zum Spiel Greifswalder FC gegen Lok Leipzig
Lok-Torschütze Ayodele Adetula: "Wir wollten unser letztes Spiel spielen und nicht auf andere gucken. Uns hat am Ende auch ein Punkt dafür gereicht, wir wollten kein Risiko eingehen. Beim Tor hab ich Glück, dass der Torwart nicht mehr ganz rankommt. Ich denke jetzt nur noch an nächste Woche."
Lok-Vizekapitän Farid Abderrahmane: "So wie das Spiel gelaufen ist, ist der Punkt am Ende Gold wert. Wir müssen jetzt nicht auf nen anderen Platz gucken. Letztes Jahr war es ja eine ähnliche Situation. Heute bekommen wir nach drei Minuten ein Gegentor, beschissener kann es nicht laufen. Aber ich hab vor paar Wochen schon gesagt, dass wir Meister werden. Wir werden jetzt nächste Woche alles raushauen, was geht."
Lok-Trainer Jochen Seitz: "Ich denke mit dem 1:1 können wir leben. Bis auf die letzten fünf Minuten haben wir auf Sieg gespielt. Wie die Mannschaft auf den Rückstand reagiert hat, war herausragend. Wir hätten in der ersten Halbzeit das 1:1 machen müssen. Zur Schlussphase: Fakt ist, Greifswald hatte Ballbesitz, wir wollten dann auch nicht noch einmal ins volle Risiko gehen. Wenn einer möchte, darf er heute auch ein Bier trinken."
Abpfiff: Der Greifswalder FC und Lok Leipzig trennen sich 1:1
Und dann ist Schluss!
90. Minute: Es gibt drei Minuten "Nachspielzeit".
90. Minute: Ganz, ganz komisch, wenn auch verständlich, was Greifswald und Lok hier gerade machen. Es geht halt um viel, aber das hat definitiv ein Gschmäckle.
89. Minute: Das gefällt nicht allen im Stadion. Es gibt Pfiffe von den Rängen.
89. Minute: Unglaubliche Szenen jetzt. Greifswald schiebt sich in der Abwehr die Kugel zu, Lok greift nicht an. Beide Teams haben sich auf das 1:1 geeinigt.
87. Minute: Offensivaktionen sind inzwischen quasi nicht mehr vorhanden. Hat man sich dann doch auf ein friedliches Remis geeinigt?
84. Minute: Jochen Seitz, Trainer von Lok, oft bekannt als ruhiger Mensch, ist inzwischen augenscheinlich kurz davor sich ein Trikot überzuziehen und selbst aufs Feld zu laufen. Das gefällt ihm teilweise so gar nicht, was seine Mannschaft macht.
83. Minute: Lok Leipzig zittert den Ball ins Aus. Da war Greifswald mal durch die Mitte durch, bekommt den Abschluss aber nicht auf die Kette. Als Fan der Leipziger braucht man momentan vermutlich starke Nerven.
81. Minute: Die letzten zehn Minuten regulär laufen. Passiert hier noch etwas? Vom Gefühl her kann hier jederzeit ein Tor fallen.
78. Minute: Viel Hektik jetzt im Spiel. Gerade Lok ist jetzt anzumerken, dass sie etwas zu verlieren haben und hier keinesfalls wieder in Rückstand geraten sollten.
76. Minute: Es ist unfassbar spannend. Beiden Teams ist anzumerken, dass sie gewinnen wollen. Es geht hin und her. Es fehlt aber auf beiden Seiten der letzte Punch.
73. Minute: In der Theorie würde beiden Teams der Punkt helfen. Lok wäre vor dem letzten Spieltag Tabellenführer, Greifswald quasi nicht mehr einholbar im Tabellenkeller. Aber vermutlich wird sich jetzt keiner auf dem Ergebnis ausruhen.
70. Minute: Elsner! Fast das 2:1. Nach einem Freistoß von links ist der Stürmer mit dem Kopf dran, köpft aber rechts vorbei. Da war mehr drin.
Die letzten 20 Minuten zwischen dem Greifswalder FC und Lok Leipzig
68. Minute: Lok möchte jetzt mehr, drängt auf den Siegtreffer. Das Tor hat den Sachsen verdammt gut getan. Wenn es so bleibt, hat Blau-Gelb am letzten Spieltag wieder alles in der eigenen Hand.
64. Minute: TOOOOOOR für Lok Leipzig! Adetula machts mit voller Gewalt von links. Brutaler Treffer in die kurze Ecke. Den hätte Jakubov aber auch haben können. 1:1!
62. Minute: Adetula mal aus der zweiten Reihe. Kein Problem für den Greifswald-Schlussmann. Aber immerhin mal ein Abschluss.
61. Minute: Greifswald hat sich inzwischen wieder tief in die eigene Hälfte gestellt. Es sieht nun aus wie in Durchgang eins.
58. Minute: Lok probiert es jetzt wieder über die Außenbahnen. McLemore bleibt weiterhin auffälligster Spieler. Die nächste Ecke von links landet aber wieder beim Gegner.
55. Minute: Wagner kommt im Strafraum mit der Hand an den Ball. Lok reklamiert, doch der Pfiff kommt nicht.
55. Minute: Das ist bislang gar nicht das Aufbäumen, was die Lok-Fans sich gewünscht haben. Wann kommt die große Offensive der Sachsen, um den Ausgleich zu erzielen?
52. Minute: Wow, Greifswald absolut überlegen jetzt. Lok schwimmt, lässt mehrere Möglichkeiten zu. Benyamina trifft mit seinem Schuss von rechts nur den Außenpfosten.
47. Minute: Greifswald kommt besser aus der Pause, erarbeitet sich Chancen. Lok hat zur Pause gewechselt. Verkamp ist draußen, Elsner drin.
Anpfiff 2. Halbzeit zwischen dem Greifswalder FC und Lok Leipzig
Vor der 2. Halbzeit: Leipzigs Sportchef Toni Wachsmuth in der Halbzeit beim MDR: "Das darf dir hier nicht passieren, so früh in Rückstand zu geraten. Das ärgert mich sehr, da stehen alle zu weit weg. Wir haben jetzt noch 45 Minuten Zeit, das hier auf Unentschieden zu stellen und die Tabellenführung zu halten.
Halbzeitfazit: Auweia, Lok Leipzig. Die Sachsen gerieten früh durch den Treffer von Tristan Wagner in Rückstand und versuchen seitdem irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Chancen dafür waren da, doch gerade Malik McLemore ließ kurz vor der Halbzeit das mögliche 1:1 liegen.
So muss nun gezittert werden in Probstheida. Leipzig braucht unbedingt ein Remis, um am letzten Spieltag doch noch alles in Sachen Meisterschaft in der eigenen Hand zu haben. Jena hingegen wird auf dem Sofa vermutlich gerade nicht glauben können, was hier passiert.
Halbzeit zwischen dem Greifswalder FC und Lok Leipzig
45. Minute: Es gibt eine Minute Nachspielzeit.
43. Minute: Boah, das war sie, die hundertprozentige Chance zum Ausgleich. McLemore kann vom Elfmeterpunkt unbedrängt abziehen. Der Ball geht knapp oben links vorbei. Wahnsinn.
41. Minute: Adetula tankt sich auf links durch, wird aber am linken Pfosten gestoppt.
41. Minute: Die Gäste jetzt mit Schwierigkeiten, überhaupt an die Kugel zu kommen. Greifswald hat sich ins Spiel festgebissen.
39. Minute: Lok jetzt zu harmlos. So wird es nichts mehr mit dem Unentschieden vor der Pause.
36. Minute: Greifswald fast mit dem 2:0. Da konnte Rühlemann gerade noch klären, bevor Farr aus kurzer Distanz abschließen konnte.
32. Minute: Die Gäste werden immer besser. Was fehlt, ist das Tor. Bleibt es so, hat Lok die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand. Der Druck ist groß.
Halbe Stunde rum: Gelingt Lok Leipzig noch der Ausgleich gegen den Greifswalder FC?
30. Minute: Wieder Adetula! Das war richtig knapp! Der Offensivmann zieht in die Mitte und schließt ab. Die Kugel rauscht am linken Pfosten vorbei.
27. Minute: Adetula findet unter Bedrängnis den Abschluss. Kein Problem für Keeper Jakubov.
25. Minute: Es spielt nur Lok. Die Hausherren machen nicht viel mehr als hinten drin stehen und auf Konter warten. Blau-Gelb sucht die Lücke.
20. Minute: Riesenchance für die Sachsen! Es brauchte einen Freistoß dafür. Nach einem Zwischenschritt über links kommt der Ball in die Mitte zu McLemore, der die Kugel aus kurzer Distanz per Kopf nur an die Latte knallt. Bitter für die Gäste.
19. Minute: Man merkt den Gästen an, dass sie in dieser Konstellation nicht eingespielt sind. Immer wieder gibt es Abstimmungsprobleme. Gerade in der Offensive fehlt das Tempo.
18. Minute: Es passiert gerade nicht viel. Lok findet kein Durchkommen. Greifswald macht das gut, verteidigt konsequent.
Anfangsphase vorbei: Lok Leipzig macht das Spiel, Greifswald führt
14. Minute: Rühlemann nun mit der deutlich besseren Möglichkeit! Sein Schuss aus kurzer Distanz geht aber knapp drüber. Lok nähert sich an.
12. Minute: Erste Halbchance für die Leipziger. Flanke an den linken Pfosten auf Siebeck, der das Leder aber nicht richtig trifft. Außennetz.
11. Minute: Die Gäste tun sich schwer. Greifswald steht nach dem Treffer natürlich jetzt hinten drin. Eine erste Ecke der Sachsen von links bringt nix ein.
8. Minute: Schon in der vergangenen Woche musste Lok eine kalte Dusche ertragen, als Wilton mit Rot vom Platz flog. Dort konnten das die Leipziger ganz gut wegstecken.
7. Minute: Wie reagieren die Sachsen auf den Schock? Das wird natürlich jetzt ganz schwer. Momentan findet eine Menge im ungefährlichen Mittelfeld statt.
3. Minute: Tor für den Greifswalder FC! Tja, da ist der frühe Gegentreffer für Lok Leipzig. Einfacher Angriff über rechts, ein Pass in die Mitte und die Kugel ist im Netz. Tristan Wagner ist der Torschütze, der locker rechts aus kurzer Distanz einschieben konnte.
2. Minute: Die Gäste machen direkt gut Druck. Greifswald muss gefühlt erst einmal in der Partie ankommen.
Anstoß zwischen dem Greifswalder FC und Lok Leipzig
Vor Anpfiff: Die Hausherren dürfen anstoßen. Gleich geht es los.
Vor Anpfiff: Die Mannschaften sind bereit und kommen auf das Feld. Lok in Blau gekleidet, Greifswald wie gewohnt in Rot-Weiß.
13.51 Uhr: 654 Lok-Fans mit in Greifswald
In wenigen Minuten ist Anpfiff im Volksstadion. Die 654 mitgereisten Fans der Blau-Gelben machen schon ordentlich Stimmung.
Alle wissen, was auf dem Spiel steht.
13.30 Uhr: Halbe Stunde noch bis zum Anpfiff
Die Mannschaften sind inzwischen auf dem Rasen, um sich warmzumachen. In etwa einer halben Stunde soll angepfiffen werden.
Schiedsrichter der Partie ist übrigens Kai Kaltwaßer, ein Berliner, kein Thüringer.
13.05 Uhr: Aufstellungen da! So starten Lok Leipzig und der Greifswalder FC
In etwas weniger als einer Stunde ist Anpfiff in Greifswald. Inzwischen ist auch klar, welche Mannschaften die beiden Klubs ins Rennen schicken.
Ein Blick genügt und es wird klar, dass sich die personelle Lage bei den Gästen wirklich nicht erholt hat. Die Langzeitverletzten Stefan Maderer und Laurin von Piechowski sind noch nicht zurück. Dafür darf Dorian Cevis nach seiner Sperre wieder spielen.
Greifwald: Jakubov - Farr, Eglseder, Strietzel, Wagner, Richardson, Vogt, Daedlow, Bokake, Benyamina, Atilgan
Lok Leipzig: Naumann - Dombrowa, Kusic, Grözinger, Rühlemann, Abderrahmane, Verkamp, Siebeck, Cevis, Adetula, McLemore
11.50 Uhr: Lok Leipzig rechnet mit viel Gegenwehr
Nach der Niederlage des ZFC Meuselwitz am Samstag (1:2 gegen den BFC Preussen) können die Greifswalder mit einem Punktgewinn gegen Lok aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses den Verbleib in der Regionalliga unter Dach und Fach bringen. Die Motivation könnte also nicht größer sein.
"Das wird ein sehr schwieriges Spiel. Sie sind individuell sehr gut besetzt, haben jetzt auch nen guten Lauf die letzten Spiele", warnte Jochen Seitz deshalb schon im Vorfeld.
In der vergangenen Woche besiegten die Norddeutschen den FC Eilenburg mit 6:0, davor gab es ein 1:0 gegen Altglienicke.
10.47 Uhr: Meisterschaft in der Regionalliga Nordost wird am letzten Spieltag entschieden
Bei den wiedererstarkten Greifswaldern reicht Lok Leipzig aufgrund des besseren Torverhältnisses am Sonntag ein Remis, um die Tabellenspitze zurückzuerobern.
Dann würde es am letzten Spieltag in der kommenden Woche aber richtig heiß hergehen, wenn Blau-Gelb die 2. Mannschaft des 1. FC Magdeburg zum letzten Heimspiel empfängt. Zeitgleich hat Jena Rot Weiß Erfurt zu Gast.
Dass am letzten Spieltag erst die Entscheidung um die Meisterschaft fällt, ist jetzt schon klar. Durch einen Sieg in Greifswald würde Lok aber vermutlich ein Unentschieden gegen Magdeburg reichen.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 33 | 60:28 | 69 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 33 | 63:35 | 69 | |
| 3 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 33 | 68:45 | 61 | |
| 4 |
|
FSV Zwickau | 33 | 51:44 | 61 | |
| 5 |
|
Hallescher FC | 33 | 58:36 | 60 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 33 | 49:40 | 50 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 33 | 54:50 | 50 | |
| 8 |
|
BFC Preussen | 33 | 50:54 | 50 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 33 | 59:50 | 49 | |
| 10 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 33 | 35:44 | 42 | |
| 11 |
|
BSG Chemie Leipzig | 33 | 43:48 | 40 | |
| 12 |
|
Hertha BSC II | 33 | 45:57 | 40 | |
| 13 |
|
BFC Dynamo | 33 | 43:48 | 39 | |
| 14 |
|
SV Babelsberg 03 | 33 | 64:64 | 38 | |
| 15 |
|
Greifswalder FC | 33 | 37:43 | 35 | |
| 16 |
|
ZFC Meuselwitz | 33 | 43:60 | 32 | |
| 17 |
|
FC Eilenburg | 33 | 35:63 | 23 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 33 | 28:76 | 14 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.