Leipzig - Mit einem 14:0 gegen die Droyßiger SG, immerhin Meister der Kreisliga Burgenland 2, ist Lok Leipzig ziemlich erfolgreich in die Vorbereitungsspiele gestartet. Der nächste angesetzte Test, nur einen Tag später gegen Zwenkau, musste temperaturbedingt abgesagt werden. Jetzt soll es aber "so richtig losgehen", wie der neue Trainer Torsten Ziegner (48) sagt.
"Wir haben erst einmal schon bisschen Rücksicht drauf genommen, dass wir neu zusammen sind, uns kennengelernt haben und paar Abläufe trainiert haben, die noch nicht die hohe Intensität hatten. Ab jetzt werden wir ziemlich lange auf dem Platz stehen, weil wir eben nur vier Wochen Zeit haben, dass die Automatismen greifen", so der Coach.
Sowieso hat man das Gefühl, dass die Loksche jetzt richtig in Fahrt kommen kann. Durch die Aufstiegsspiele und die damit verbundene Ungewissheit, in welcher Liga die Sachsen zukünftig spielen werden, konnte Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) viel später mit der Planung anfangen.
Dass Jochen Seitz (49) als Trainer aufgehört hat, machte die Sache nicht einfacher.
Jetzt ist mit Ziegner der Mann an der Seitenlinie gefunden und die ersten Verpflichtungen, unter anderem Ex-Auer Ricky Bornschein (26), sind unter Dach und Fach gebracht.
Weitere Neuzugänge sollen aber folgen, wie Wachsmuth klarstellte: "Wir suchen noch in allen Mannschaftsteilen. Wir haben ja jetzt ein paar Probespieler da, auch junge Spieler mit unterschiedlichen Profilen. Die werden dann auch in den Testspielen zum Einsatz kommen."
Planmäßig geht es am kommenden Samstag gegen SK Kladno (in Naunhof) weiter. Der eigentliche Kracher wird eine Woche später die Partie gegen Hertha BSC.
Keine Nervosität bei Lok Leipzig
Trotz des Vorlaufs, den andere Mannschaften in der Regionalliga Nordost hatten - gerade, was den Transfermarkt betrifft - herrscht bei Lok Leipzig keinesfalls Nervosität.
Das Vertrauen in Wachsmuth ist groß, dass er wieder die richtigen Spieler findet, die die Mannschaft verstärken.
Er selbst bleibt ebenfalls locker: "Ich weiß genau, was wir noch vorhaben. Wir registrieren das, was die anderen Teams schon gemacht haben. Aber ich mache mir überhaupt keine Sorgen."