Leipzig - Jetzt ging alles sehr schnell. Aus dem buchstäblichen Nichts ploppte am Samstag die Nachricht auf, dass David Grözinger (27) Lok Leipzig verlässt. Nur drei Tage später steht fest, für welchen Klub er zukünftig verteidigt.
Wie bereits vermutet wird es der VfR Aalen sein. Der Klub aus der Regionalliga Südwest verkündete am Dienstag die Verpflichtung des linken Abwehrspielers.
"David ist ein Spieler, der hervorragend in unser Anforderungsprofil passt und den Fußball in Baden-Württemberg bestens kennt. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den VfR Aalen entschieden hat", erklärte die sportliche Leitung.
Der Wechsel hatte bei den Fans der Blau-Gelben in den letzten Tagen für Unruhe gesorgt. Viele konnten den abrupten Wunsch, in die Heimat zurückkehren zu wollen, offenbar nicht ganz nachvollziehen. Bei der Trennung sprachen die Sachsen von "familiären Gründen".
Grözinger zu seiner Verpflichtung in Aalen: "Nach dem Wunsch, wieder in die Heimat zurückzukehren, kam der Kontakt mit Marc zustande. Es waren direkt sehr gute Gespräche und daher war für mich schnell klar, dass ich diesen Schritt machen will."
Und weiter: "Ich freue mich jetzt darauf, die Mannschaft und das Umfeld kennenzulernen. Der VfR Aalen ist ein traditionsreicher Club mit ehrgeizigen Zielen und einer großen Fanbasis. Ich freue mich darauf, meinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beizutragen und bald vor unseren Fans auf dem Platz zu stehen."
Lok Leipzig braucht jetzt neue Linksverteidiger
"Wir müssen auf der Position jetzt natürlich neu anfangen", sagte Loks Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) zum überraschenden Abgang. "Aber auch das kriegen wir hin."
Viel Zeit bleibt den Sachsen nicht mehr. Voraussichtlich am Donnerstag wird der neue Spielplan für die Regionalliga veröffentlicht. Am Wochenende vom 25./26. Juli findet dann schon das erste Spiel der neuen Saison statt.