100 Millionen für Diomande zu wenig: RB Leipzig lässt Topklub abblitzen

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Von Gerald Fritsche

Leipzig - Fußball-Bundesligist RB Leipzig soll eine 100-Millionen-Euro-Offerte des FC Liverpool für Stürmerstar Yan Diomande abgelehnt haben. Der junge Ivorer ist auf dem besten Weg zu einem Weltstar. Das wissen auch die Top-Clubs und wollen ihn verpflichten. Doch RB hat alle Karten in den eigenen Händen.

Yan Diomande (19) war DIE Entdeckung der vergangenen Bundesliga-Saison. Nun hat das Wettbieten um den Stürmerstar offenbar begonnen.
Yan Diomande (19) war DIE Entdeckung der vergangenen Bundesliga-Saison. Nun hat das Wettbieten um den Stürmerstar offenbar begonnen.  © Jan Woitas/dpa

Das Meldung stammt von Bezahlsender Sky. Demnach hätten die Reds den Sachsen 90 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro Boni geboten. Diomande, der gegenwärtig mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste das WM-Turnier spielt und am Samstag in Toronto auf das DFB-Team trifft, hat bei den Sachsen einen Vertrag bis 2030, der keine Ausstiegsklausel enthält.

Der 19-jährige Diomande war die Entdeckung der vergangenen Bundesliga-Saison. RB hatte das Talent für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganes verpflichtet.

Durch seine Leistungen wurden schnell die europäischen Top-Clubs aufmerksam und es kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der Ivorer schon nach der ersten Saison die Bundesliga wieder verlassen könnte. Zumal Diomande keinen Hehl daraus macht, dass potenzielle Kandidaten wie Liverpool und Champions League-Sieger Paris Saint-Germain durchaus zu seinen Lieblingsmannschaften zählen.

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Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) hatte dem aber konsequent eine Absage erteilt.

Diomande soll Marktwert erhöhen

Vielmehr möchte RB Diomande gern in der Champions League für sich spielen lassen und zu besseren Bezügen mit ihm vorzeitig verlängern. Ob RB bei Angeboten jenseits der 120 Millionen-Marke schwach werden könnte, muss abgewartet werden.

Zunächst soll der Shooting-Star durch seine WM-Auftritte seinen Marktwert weiter steigern.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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