Ausbleibender Erfolg: Will Ex-RB-Leipzig-Star Xavi zurück zu seinem alten Klub?

London - Hat er den falschen Schritt gemacht? Im vergangenen Sommer wechselte Xavi Simons (22) von RB Leipzig zu den Tottenham Hotspurs, wollte in der Premier League richtig durchstarten. Doch es läuft absolut anders als erwartet für den Niederländer.

Krise in London: Für Xavi Simons (22) und die Tottenham Hotspurs geht in dieser Spielzeit überhaupt nichts zusammen.  © ADRIAN DENNIS / AFP

Die Londoner haben in dieser Saison massive Probleme. Mit gerade einmal 30 Zählern aus 31 Spielen stecken die Spurs sogar mitten im Abstiegssumpf fest. Nur noch ein Punkt auf den 18. Platz West Ham United ist es - eine Katastrophe!

Mittendrin der ehemalige Offensivstar der Roten Bullen, der mit großen Hoffnungen für 65 Millionen Euro nach England ging.

Zwar blitzt sein großes Talent immer mal wieder auf, wie beispielsweise beim 3:2 letzte Woche in der Champions League gegen Atletico Madrid, wo er zwei Treffer machte. Insgesamt ist das aber viel zu wenig, was der Goalgetter auf der Insel zeigt.

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Die Unzufriedenheit soll inzwischen so groß sein, dass sich Xavi laut einem Bericht der katalanischen "El Nacional" mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Verein FC Barcelona beschäftigt, wo er den Großteil seiner Jugend verbracht hat.

Demnach stellen sich dem Niederländer aktuell viele Zukunftsfragen. Sein Arbeitspapier in England läuft zwar noch bis 2030. Doch gerade im Falle eines Abstiegs müssten sich die Spurs vermutlich komplett neu aufstellen. Und Xavi würde dann sicher auch nicht bleiben wollen.

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In Leipzig war Xavi zumindest eine Saison lang der gefeierte Star.  © PICTURE POINT / Roger Petzsch

Xavi Simons trotz Krise noch immer immens teuer

Nicht ausgeschlossen also, dass für den 22-Jährigen nach einer Saison wirklich schon wieder Schluss ist in Tottenham. Schwierig könnte der finanzielle Aspekt werden. Xavis Marktwert stürzte zwar von 80 Millionen auf 50 Millionen Euro ab. Für viel weniger Geld würden die Spurs den Nationalspieler wohl aber auch nicht ziehen lassen.

Geld, das Barca bekanntlich nicht besitzt. Zudem lieferte Xavi mit einem Treffer und vier Vorlagen in der Premier League nicht gerade viele Argumente, was den hohen Preis rechtfertigen würde.

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