Nur noch Mini-Kader nach dem kollektiven Aufatmen bei RB Leipzig: Einer schuftet!

Leipzig - Nachdem in den letzten Wochen die Anspannung groß war bei RB Leipzig, ist es nun deutlich ruhiger geworden am Cottaweg. Mit einem 5:0 gegen Hoffenheim ging es in die Länderspielpause - ein wichtiger Sieg, der für etwas Entspannung im Kampf um die Champions-League-Plätze sorgt.

Kollektives Aufatmen nach dem 5:0-Erfolg gegen Hoffenheim. RB Leipzig ist wieder nah dran an der Champions League.
Kollektives Aufatmen nach dem 5:0-Erfolg gegen Hoffenheim. RB Leipzig ist wieder nah dran an der Champions League.  © Picture Point / Roger Petzsche

Ganze 14 Spieler sind mit ihren jeweiligen Nationalteams unterwegs. Coach Ole Werner (37) wird seinen Kader mit Nachwuchsspielern auffüllen, um bis zur Rückkehr für gute Trainingsbedingungen zu sorgen.

Nicht mit dabei in der Gruppe: Yan Diomande (19), der nach seiner Schulterverletzung individuell versucht, wieder in Form zu kommen.

Auf seinem "Instagram"-Profil zeigte der Ivorer ein paar Eindrücke aus dem Kraftraum. Der Flügelflitzer kämpft um ein schnelles Comeback, will beim Auswärtsspiel gegen Werder Bremen am 4. April eigentlich unbedingt schon wieder dabei sein.

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Das wird natürlich nur klappen, wenn die Schulter auch normale Zweikämpfe zulässt.

Beim Spiel gegen Hoffenheim war das am Ende der Hauptgrund, warum Werner ihn im zweiten Durchgang dann doch rausgenommen hat. "Wenn du in der Kabine bist, bist du manchmal voller Adrenalin, dann geht das Ende der Halbzeit raus, du fängst an, dich wieder zu bewegen und merkst, dass es doch nicht mehr geht", so der Coach im Nachgang.

Yan Diomande (19) versucht sich aktuell wieder zurückzukämpfen und hofft auf einen Einsatz gegen Werder Bremen.
Yan Diomande (19) versucht sich aktuell wieder zurückzukämpfen und hofft auf einen Einsatz gegen Werder Bremen.  © Picture Point / Roger Petzsche

RB Leipzig: Kampf um die Champions League extrem eng

Der unerwartet deutliche Sieg gegen die TSG hat jedenfalls vieles verändert. RB steht wieder auf Platz vier. Der VfB Stuttgart, gegen den man eine Woche zuvor noch unglücklich 0:1 verloren hatte, ist nur drei Zähler entfernt. Das Rennen um die Königsklasse ist eng - und wird es wohl auch noch bleiben.

Sieben Spieltage sind noch zu gehen, 21 Punkte müssen noch verteilt werden. Da nach aktuellem Stand der fünfte Rang nicht reichen wird, um in den höchsten europäischen Wettbewerb zu kommen, dürfte sich aber niemand in Leipzig auf den am Freitag errungenen Erfolg ausruhen.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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