Bei erneutem Pokalsieg: Kampl würde "absolut genauso wieder" Red Bull in den Pott kippen

Leipzig - Bei einem erneuten Sieg im Finale will RB Leipzigs Mittelfeldspieler Kevin Kampl (32) wieder ein Getränk des Hauptsponsors in den DFB-Pokal kippen.

Nach dem Vorjahres-Triumph über Freiburg entleerte Kevin Kampl (32) eine Dose des Hauptsponsors Red Bull im gerade gewonnenen DFB-Pokal.
Nach dem Vorjahres-Triumph über Freiburg entleerte Kevin Kampl (32) eine Dose des Hauptsponsors Red Bull im gerade gewonnenen DFB-Pokal.  © Twitter/RB Leipzig

"Absolut. Wenn wir den Pott holen, würde ich es genauso wieder machen. Hinter dem Foto steckt nichts Böses, das war in dem Moment pure Emotion", sagte der 32-Jährige am Sonntag dem TV-Sender Bild.

Nach dem Final-Erfolg im vergangenen gegen den SC Freiburg hatte RB ein Foto veröffentlicht, auf dem Kampl eine Dose Red Bull in den Pokal schüttet. Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung unter Fans anderer Fußball-Klubs aus.

Kampl betonte, dass so eine Aktion auch in anderen Klubs stattfinden würde. "Das ist ein Getränk unseres Sponsors. Das machen andere Vereine genauso, andere kippen da Alkohol rein", sagte der Mittelfeldspieler.

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Was danach folgte, hätte er sich nie denken können. "Ich hatte 4000 Nachrichten auf meinem Handy danach. Da waren unschöne Sachen dabei, die auf meine Kinder und meine Familie gegangen sind."

In diesem Jahr trifft Leipzig am 3. Juni (20 Uhr/ZDF und Sky) auf Eintracht Frankfurt. Einen gemeinsamen Fanschal wird es - wie schon im Vorjahr mit Freiburger Beteiligung - auch in diesem Jahr nicht geben.

Titelfoto: Twitter/RB Leipzig

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