Bremen - RB Leipzigs Trainer Ole Werner hat am Samstagnachmittag eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte feiern können! Extrem effektive Sachsen gewannen ein unspektakuläres Bundesliga-Spiel am Ende mit 2:1 (1:0). Dabei reichten im Grunde genommen ein paar gute Chancen, um den Norddeutschen den Zahn zu ziehen.
Die erste Halbzeit ist schnell abgefrühstückt: Beide Teams zeigten eine couragierte Leistung, waren annähernd gleich stark.
Bremen mit einem Chancenplus schaffte es allerdings nicht, einen der zahlreichen Fernschüsse im Gehäuse unterzubringen.
Anders die Rasenballer, die Effizienz bewiesen und mit dem ersten richtigen Abschluss in Führung gingen.
Vorausgegangen war ein Angriff von Romulo, der allerdings von der Abwehrreihe der Grün-Weißen geblockt wurde. Im Nachgang gelangte Antonio Nusa an den Ball, der kurz Maß nahm und aus 17 Metern platziert ins linke untere Eck traf (15.).
Die Sachsen kamen in der Mitte des ersten Durchgangs in eine kurze Drangphase, verpassten dort aber den zweiten Treffer.
Bremen wollte nicht mit einem Rückstand in die Kabine gehen. RB-Keeper Maarten Vandevoordt war aber bei jedem Schuss zur Stelle. Somit blieb es beim 1:0.
RB Leipzig mit dem zweiten Treffer direkt nach Wiederbeginn - Bremen trifft zu spät
Wie unterbindet man direkt die Punktträume des Gegners? Genau, mit einem weiteren Treffer. Schafften die Rasenballer in der 52. Minute.
Einfacher Angriff durch die Mitte über Christoph Baumgartner. Der verlor den Ball eigentlich an Felix Agu, setzte dann aber nach wodurch die Kugel zu Romulo kam. Der Stürmer schaute kurz und platzierte das Rund dann links unten zum 2:0.
Damit machten die Gäste quasi aus zwei Chancen zwei Tore. Wie reagierten die Männer von der Weser darauf? Eher mau.
Es war keine wirklich schön anzusehende Partie. Bremen fiel nichts wirklich ein, die Roten Bullen machten nicht mehr als nötig, waren eher auf das Verteidigen des Vorsprungs fixiert.
So liefen die Minuten runter. Yan Diomande muss in der 81. Minute eigentlich das 3:0 machen, lupfte das Leder aber frei vor Mio Backhaus links am Kasten vorbei.
Letztendlich war das aber egal. Bremen war offensiv zu harmlos unterwegs, um einen 0:2-Rückstand aufzuholen. Es reichte nur noch für den Anschlusstreffer in der Nachspielzeit durch Salim Musah, der kurz zuvor schon eine Riesenchance versemmelte (90.+4). RB freute sich somit über drei wichtige Punkte im Königsklassen-Kampf.
Statistik zum Spiel Werder Bremen gegen RB Leipzig
28. Spieltag
Werder Bremen - RB Leipzig 1:2 (0:1)
Werder Bremen: Backhaus - Agu (61. Mbangula), Pieper (49. Covic), Friedl, Deman - Lynen - Grüll (61. Sugawara), Bittencourt (76. Milosevic), Puertas, R. Schmid - Njinmah (76. Musah)
RB Leipzig: Vandevoordt - Baku, W. Orban, Lukeba (57. Banzuzi), Raum - Seiwald - Schlager, Baumgartner (86. Ouédraogo) - Diomande (86. Henrichs), Romulo (78. Harder), Nusa (78. Gomis)
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)
Zuschauer: 40.000
Tore: 0:1 Nusa (15.), 0:2 Romulo (52.), 1:2 Musah (90.+4)
Gelbe Karten: Puertas (5), Friedl (8) / Gomis (1)
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 28 | 100:27 | 73 | |
| 2 |
|
Borussia Dortmund | 28 | 60:28 | 64 | |
| 3 |
|
RB Leipzig | 28 | 55:36 | 53 | |
| 4 |
|
VfB Stuttgart | 28 | 56:38 | 53 | |
| 5 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 28 | 55:41 | 50 | |
| 6 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 28 | 58:39 | 49 | |
| 7 |
|
Eintracht Frankfurt | 27 | 50:51 | 38 | |
| 8 |
|
SC Freiburg | 28 | 41:47 | 37 | |
| 9 |
|
1. FSV Mainz 05 | 28 | 35:43 | 33 | |
| 10 |
|
FC Augsburg | 28 | 34:51 | 32 | |
| 11 |
|
Hamburger SV | 28 | 32:41 | 31 | |
| 12 |
|
1. FC Union Berlin | 27 | 31:46 | 31 | |
| 13 |
|
Borussia Mönchengladbach | 28 | 35:48 | 30 | |
| 14 |
|
SV Werder Bremen | 28 | 31:49 | 28 | |
| 15 |
|
1. FC Köln | 27 | 38:47 | 26 | |
| 16 |
|
FC St. Pauli | 27 | 24:44 | 24 | |
| 17 |
|
VfL Wolfsburg | 28 | 38:63 | 21 | |
| 18 |
|
1. FC Heidenheim | 28 | 29:63 | 16 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.